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Verhaltenes Echo auf Vorstoß der Jusos

„Brücke gehört zum Münster“

Hameln (CK). Der Vorstoß der Hamelner Jusos, die Münsterbrücke wieder in Friedrich-Ebert-Brücke umzubenennen, ist bei den beiden großen Parteien noch nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Die SPD-Fraktion im Rat, an die sich die Forderung der Nachwuchsorganisation vor allem gerichtet hat, will nach den Worten von Karin Echtermann immerhin in einer Fraktionssitzung darüber beraten, ob die Brücke, die bereits einmal den Namen des ersten Präsidenten der Weimarer Republik getragen hatte, wieder so heißen soll. 1933 nämlich war der Name von den Nazis getilgt worden. „Für mich als Hamelenserin ist der Name Münsterbrücke typisch, denn die Brücke gehört eindeutig zum Münster“, sagt etwa Ratsfrau Karin Echtermann, die glaubt, dass Ältere ebenso denken wie sie. Gleichwohl akzeptiere sie natürlich, dass die Jusos in der SPD eigenständige Ideen entwickeln – der Vorschlag könne ja mal in der Fraktion beraten werden.

veröffentlicht am 17.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

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Auch die CDU hat sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. „Man könnte das Thema ja durchaus aufgreifen, dann aber sollte man auch über die Benennung einzelner Straßen nach verdienten und vielleicht jüngeren Mitbürgern nachdenken“, sagt Fraktionschef Claudio Griese. Der Vorschlag der Jusos gehört seiner Meinung nach in ein Gesamtkonzept für die Stadt.



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