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Briten und Deutsche bauen eine Brücke über die Havel

veröffentlicht am 24.10.2011 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln/Klietz (kar). Es war zwar nicht die erste gemeinsame Übung des 28. Britischen Pionierregiments aus Hameln und des 2. Schweren Pionierbataillons 130 aus Minden - aber so ein Manöver von Briten und Deutschen ist immer etwas Besonderes. Der Einsatzort: das Elbe-Havel-Land. Dort bauten die Pioniere mit zehn Amphibienfahrzeugen eine Transportbrücke über die Havel.

Im ersten Anlauf werden noch 40 Minuten für den Bau der Pontonbrücke gebraucht, der zweite Versuch an diesem Tag läuft bereits so routiniert ab, dass Briten und Deutsche die Transportbrücke über den Fluss in der Hälfte der Zeit bauen.

Verständigungsprobleme? „Nein“, sagt der Mindener Feldwebel Nikolaj Hildebrandt: „Es gibt Briten, die Deutsch sprechen und Deutsche, die Englisch sprechen – das passt schon.“

3 Bilder

Die Pioniere aus Minden sind mit zehn M 3-Amphibienfahrzeugen angerückt, Hamelns Briten mit vier. Für Pioniere ist das Elbe-Havel-Land wegen seiner zwei Gewässer als Übungsgelände ideal und der Havel-Abschnitt, auf dem das Manöver durchgeführt wird, wegen seiner Abgeschiedenheit perfekt. „Die Havel ist langsamer als die Weser,“ stellt Oberstleutnant Chas Story, Kommandeur der Pioniere in Hameln, fest und ist überzeugt: „Die Weser ist der schnellste große Fluss in Europa.“

Mehr über die Übung lesen Sie in der Dewezet.



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