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Briefmarke drauf und ab: UNESCO-Bewerbung ist auf dem Weg

veröffentlicht am 03.12.2013 um 15:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

In Hameln dreht sich alles um den Rattenfänger. Dieser soll nun zum UNESCO-Erbe werden

Hameln (ww). Hamelns Beziehung zum Rattenfänger, zu dem Mann, der der Sage nach vor 729 Jahren 130 Hamelner Kinder aus der Stadt geführt haben soll, ist vielfältig, historisch gewachsen – und nur schwer in weniger als 2500 Wörtern zusammenzufassen. Genau das aber war die Vorgabe für die Bewerbung als immaterielles Kulturerbe der Unesco, die die Stadt Hameln nun fristgerecht beim Niedersächsischen Kultusministerium eingereicht hat. Bis zum 15. April 2014 hat jedes Bundesland nun Zeit, bis zu zwei Vorschläge bei der Kultusministerkonferenz einzureichen, die die Bildungs- und Kultuspolitik der Länder koordiniert. Welches der Kulturgüter der internationalen Kommission schließlich als erhaltenswertes Kulturerbe vorgeschlagen wird, entscheidet sich dann bis März 2015.



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