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Brief löst Amokalarm aus - Polizeieinsatz

veröffentlicht am 18.12.2009 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ube). Amokalarm in der Albert-Schweitzer-Schule an der Süntelstraße – dort hat ein von einem 15 Jahre alten Schüler verfasster Brief einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Zwei Mädchen hatten gelesen, was der Junge geschrieben hatte.  Sie vertrauten sich ihrem Schulleiter an. Ohne zu zögern informierte der Lehrer die Polizeiinspektion. Er teilte den Beamten auch mit, dass der 15-Jährige nicht zur Schule gekommen war.  Gegen den 15-Jährigen ermittelt die Polizei „wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“. Darauf stehen drei Jahre Gefängnis oder Geldstrafe. „Eltern müssen damit rechnen, dass ihnen die verursachten Kosten in Rechnung gestellt werden“, sagte Schedlitzki – und fügte hinzu. „Das kann teuer werden.“
 Erst am 4. Dezember hatten Schüler einer 9. Klasse beim Chatten im Internet eine Panik in der Schule am Kanstein (KGS) in Salzhemmendorf ausgelöst. Die drei 14 bis 15 Jahre alten Kinder sollen „rumgesponnen“ und sich mit den Fragen: „Was wäre, wenn es an der KGS einen Amoklauf geben würde?“ und „Wo bekäme man die Waffen her?“ beschäftigt haben. Dabei sei mit ihnen die Fantasie durchgegangen, sagte Gesamtschuldirektor Karl-Heinz Brandt. So habe es auch geheißen: „In Alfeld gibt es jemand, der kann Waffen besorgen.“
 Kinder erzählten ihren Eltern von diesem Schriftwechsel – das löste große Aufregung aus.
 Ein 15-jähriger Realschüler gab zu, sich alles nur ausgedacht zu haben. Auch er wird sich vermutlich vor Gericht verantworten müssen.



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