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Verwaltung: Planänderung soll Betrieb rechtlich absichern

Brennholzlager – Stadt wehrt sich gegen Kritik

UNSEN. Die Stadt Hameln wehrt sich gegen den Vorwurf, die Änderung eines Flächennutzungsplans im Ortsteil Sünteltal „offenbar verschlafen“ zu haben. In der Ortsratssitzung (wir berichteten) war die Stadtverwaltung nicht darauf eingegangen. Nun reagiert Stadtsprecher Thomas Wahmes mit einer Pressemitteilung.

veröffentlicht am 16.02.2018 um 17:07 Uhr

Der Brennholzbetrieb Wittenberg in Unsen. Foto: fn
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Die Planänderung sei erforderlich, um den Brennholzbetrieb Wittenberg rechtlich absichern zu können. Der Betrieb befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet auf dem Gelände eines ehemaligen Nato-Tanklagers und wird bislang nur geduldet. „Bereits seit Jahren kämpfen wir dafür, den Brennholzbetrieb auf sichere Füße zu stellen, die Kritik trifft uns daher zu Unrecht“, betont Wahmes. Es war nicht das erste Mal, dass die Zukunft des Brennholzbetriebs auf der Tagesordnung von Rat und Ortsrat steht. Bereits 2016 hatte die Stadt Pläne zur Schaffung eines Sondergebiets „Flüssigdüngerlager und Brennholzherstellung“ entwickelt. Die Forstgenossenschaft Groß Hilligsfeld als Eigentümerin der Fläche hatte geplant, Teile des Tanklagers zurückzubauen und auf dem Gelände wieder Waldflächen zu schaffen. Ziel war auch, den Brennholzbetrieb rechtlich abzusichern.

Doch aus den Plänen für das Flüssigdüngerlager, mit dem die Renaturierung finanziert werden sollte, wurde nichts: Im Sünteltal formierte sich Widerstand gegen die Lagerung von Flüssigdünger.

Im März vergangenen Jahres beschloss der Rat auf Antrag von SPD, Grüne und Die Linke, das weitere Planungsverfahren zur Umnutzung des früheren Nato-Tanklagers einzustellen.

Seitdem forciert die Stadt die Entwicklung eines Sondergebiets „Brennholzherstellung“. Ein entsprechender Beschluss soll am 11. April im Verwaltungsausschuss gefasst werden.red/pk

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