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Braucht Hameln ein neues Schwimmbad?

veröffentlicht am 24.05.2011 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (HW). 8,3 Millionen Euro muss die Stadt Hameln aufbringen, um den Sanierungsstau in den Badeeinrichtungen der Rattenfängerstadt zu bewältigen. Allerdings gibt es zwei Fassungen: In der Ersten hatte sich Baudezernent Eckhard Koss noch „mittelfristig“ für den Bau eines Kombibades ausgesprochen; in der endgültigen Vorlage war da jedoch keine Rede mehr von. Während sich die SPD in ihrem Wahlprogramm für den Erhalt der Hamelner Bäder ausgesprochen hat, will die CDU auch nach der Kommunalwahl an den Plänen für ein neues Kombibad festhalten.

Claudio Griese, Fraktionschef der Christdemokraten im Rat, bezeichnet das Vorhaben der SPD, die vorhandenen Badeeinrichtungen Hamelns zu sanieren,  als „Trauerspiel in doppelter Hinsicht“. Es ginge auch nicht um den Bau eines Erlebnis-, sondern eines Kombibades. „Das Erlebnisbad ist längst abgefrühstückt und ein Kombibad ist kein Erlebnisbad, sondern ein Freibad, verbunden mit einem Hallenbad“, stellt der Kommunalpolitiker klar und verweist auf einen Prüfauftrag seiner Fraktion, der von der Mehrheitsgruppe abgelehnt worden ist. Darin forderte die CDU von der Verwaltung in Erfahrung zu bringen, ob die Stadtwerke die Bäder übernehmen könnten. Mit der Zielsetzung, zu modernisieren und ein Kombibad zu bauen. „Und daran halten wir auch nach der Wahl fest“, betont Griese.

Für Hamelns SPD-Vorsitzenden Werner Sattler steht der soziale Aspekt im Vordergrund. „Die Benutzung der öffentlichen Bäder muss für den Bürger erschwinglich bleiben und auch der Schulsport muss gewährleistet sein. Das ist bei einem Kombibad nicht sichergestellt, weil dann wirtschaftliche Interessen des Investors im Vordergrund stehen“, begründet der Ratsherr und spielt damit auch auf die Stadtwerke als möglichen Betreiber an.



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