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Brauchbar oder nicht? Zahlen über Passanten liegen vor

veröffentlicht am 29.04.2010 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

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Hameln (wul). Das Ergebnis war mit Spannung erwartet worden, umso größer ist jetzt die Ernüchterung. Die Rede ist von der Fußgänger-Zählung in Hamelns Innenstadt, von der sich der Einzelhandelsverband Hannover-Hildesheim und Hamelns Einzelhändler so viel versprochen hatten. 90 000 Fußgänger weniger sind laut Eduard Pestel Institut für Systemforschung in Oster-, Bäcker-, Emmern- und Ritterstraße gezählt worden - Untersuchungszeitraum: April 2006 bis September 2009; vor und nach Eröffnung der Stadtgalerie. Doch ob oder zu welchem Anteil der Rückgang tatsächlich mit dem Einkaufszentrum zusammenhängt, bleibt unbeantwortet. Interessensvertreter - Einzelhandel, Stadtmarketing, Stadtverwaltung - bewerten die Zahlen unterschiedlich.

Sinngemäß "unbrauchbar" lautet das Urteil des Fachbereichleiters Wolfgang Kaiser, während der heimische Einzelhandel, vertreten durch Holger Wellner, die Zahlen als gegeben annimmt und mehr Unterstützung für und durch das Stadtmarketing fordert. Volker Brockmann vom Modehaus Brockmann und ehemals vehementer Gegner der Stadtgalerie sieht sich bestätigt, dass das GfK-Gutachten, das vor dem Bau des Einkaufszentrums als Basis diente, in Teilen widerlegt ist, und der Auftraggeber der Untersuchung Ullrich Thiemann erklärt, dass das Ziel der Untersuchung nicht erreicht wurde: einen einheitlich anerkannten Maßstab für die Auswirkungen eines Centers auf die Städte zu entwickeln und anderen interessierten Kommunen anzubieten.

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