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Bombendrohung - 5000 Menschen müssen Stadtgalerie verlassen

veröffentlicht am 17.08.2013 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln (ube). Die Stadtgalerie in Hameln ist am Samstagnachmittag evakuiert worden - nach Angaben des Center.Managements wurden 5000 Menschen mit Sirenengeheul und Lautsprecherdurchsagen vom Band aufgefordert, das Haus ruhig und auf dem schnellsten Weg zu verlassen - "wegen einer Betriebsstörung", wie es hieß. Die Polizei hatte zuvor von 4000 Personen gesprochen. Ein Dutzend Streifenwagen, sechs Rettungswagen, ein Notarzt-Fahrzeug und der Löschzug der Feuerwehr rückten aus. Grund: Gegen 15.30 Uhr war beim Center-Management eine Bombendrohung eingegangen. Ein Sprengsatz, so ein Anonymus,  sollte um 16 Uhr explodieren. Stadtgalerie und Polizei gingen auf Nummer sicher und entschieden sich für die Räumung. Bei den Polizeidirektionen Göttingen und Hannover wurden Sprengstoffspürhunde angefordert. In Hannover starteten Delaborierer des Landeskriminalamtes. Um 16.45 Uhr traf der erste Hundeführer ein - die vierbeinige Spürnase des Polizeikommissars suchte, konnte aber keinen Sprengsatz finden. Um kurz nach 17 Uhr öffnete die Stadtgalerie wieder.

Das auch für Mord, Totschlag und Körperverletzung zuständige Kommissariat des Zentralen Kriminaldienstes hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen.
 Center-Managerin Susanne Schubert ist erleichtert und zufrieden: „Es hat alles wie am Schnürchen geklappt“, sagt sie. Der Notfallplan habe gegriffen, die regelmäßigen Übungen hätten sich ausgezahlt.

Einen Film sehen Sie spätestens am Montagmittag auf dewezet.de

10 Bilder
Bombendrohung: Stadtgalerie evakuiert Foto:ube

 



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