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Herrenloser Koffer sorgt für Aufregung

Bombenalarm am Hamelner Bahnhof

veröffentlicht am 05.02.2016 um 22:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

Bahnhof

Hameln (ube). Bombenalarm im Hamelner Bahnhof: Die Polizei hat am späten Freitagnachmittag sämtliche Bahnsteige und das Bahnhofsgebäude geräumt. Die Notfall-Leitstelle der Bahn stoppte den Zugverkehr. Entschärfter der Bundespolizei Hannover rückten an. In der S-Bahn 34570, die von Bad Pyrmont zum Flughafen Langenhagen unterwegs war, hatten Reisende einen herrenlosen schwarzen Koffer gefunden und den Zugbegleiter informiert. „Als mir gesagt wurde, dass das Gepäckstück sehr schwer ist, habe ich vorsorglich Alarm geschlagen“, sagte der Bahn-Mitarbeiter (30) im Gespräch mit der Dewezet. „Sicher ist sicher.“ Der Hamelner evakuierte den Zug. Etwa 20 Fahrgäste mussten die S-Bahn verlassen.
 Kurz vor 17 Uhr bat die von der Bahn informierte Bundespolizei aus Hannover die Hamelner Polizei telefonisch um Unterstützung. „Uns wurde mitgeteilt, dass auf Gleis 5 eine S-Bahn steht, in der ein verdächtiger Koffer gefunden wurde“, erzählt Hauptkommissar Guido Krosta. Streifenwagen fuhren sofort zum Bahnhof und sperrten ihn weiträumig ab. Etwa 100 Menschen standen auf dem Bahnhofsvorplatz und warteten. Gegen 18 Uhr trafen Bundespolizisten und Delaborierer in Hameln ein. Die Sprengstoff-Experten hätten den Rollkoffer mit einem mobilen Röntgengerät durchleuchtet, sagte der Hauptkommissar. Danach gaben sie Entwarnung. „Es war nur ein Gepäckstück, das ein Fahrgast im Zug vergessen hat“, erzählt Krosta. Um 18.20 Uhr wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Offenbar hat der Bombenalarm aber einiges im Fahrplan der Bahn durcheinander gebracht. Es dauerte, bis die Züge wieder planmäßig fuhren. Noch um 19.45 Uhr stand die S-Bahn, in der der Koffer entdeckt worden war, in Hameln. Zahlreiche Fahrgäste, die in Hameln festgesessen hatten, stiegen zu diesem Zeitpunkt in eine andere S-Bahn ein. Wie viele Züge ausgefallen sind, war bei Redaktionsschluss nicht bekannt. Ein Bahn-Mitarbeiter sagte nur: „Das waren wohl einige.“



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