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Mobiles Blutspendemobil bei Burger King

Blut gegen Burger – DRK geht neue Wege

Hameln (jbr). Bei Burger King gibt es nur Junk-Food? Weit gefehlt: Wo täglich viele Hundert Hamburger, Pommes und Soft-Getränke über die Ladentheke gehen, konnte man gestern auch etwas Gutes tun: Für rund fünf Stunden stand das Blutspendemobil des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants, um mehr junge Menschen zum Blutspenden zu bewegen.

veröffentlicht am 19.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 14:21 Uhr

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„Für uns ist das ein sehr lukrativer Standplatz, um junge Leute anzusprechen“, sagt DRK-Blutspendereferentin Birgit Müller. „Die Schwellenängste sind bei vielen nicht so hoch, als wenn wir das Blutspenden beispielsweise in einer Turnhalle machen würden.“ Und das Konzept scheint aufzugehen: Nirgends hat das DRK so viele Erstspender wie dort. „Die Atmosphäre ist einfach eine andere“, sagt die Referentin. Spenden kann jeder zwischen 18 und 65 Jahren, sofern er gesund ist. Aber weil vor allem in den Sommermonaten das Blut oft knapp wird, geht das DRK schon seit längerem neue Wege und wechselt die Standorte; auch bei Radio Aktiv lief bereits eine erfolgreiche Aktion.

„Wir erwarten 60 junge Menschen im Blutspendemobil bei Burger King“, sagt Müller. Eine gute Zahl, wenn man bedenkt, dass Hameln jährlich insgesamt circa 2200 Spender hat. Im Gegenzug dafür gibt es einen Gutschein für das Menü des Monats bei Burger King. „Das kommt bei den Jungen und Mädchen viel besser an, als wenn wir Mettbrötchen schmieren würden“, so Referentin Müller. Im November wird das DRK erneut mit seinem Lkw bei dem Schnellrestaurant stehen.

Das Blutspendemobil des DRK bei Burger King soll mehr junge Leute zum Spenden animieren.

Foto: Wal



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