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Herbst noch nicht in der Küche angekommen

Blumenkohl oder Brokkoli?

Noch ist der Sommer nicht vorbei, erst mit der Tag- und Nachtgleiche am 23. September endet die astronomische Sommerzeit. Auch wenn uns morgens schon der Frühnebel begrüßt, dessen feine Tröpfchen sich auf den Weizen legen, der noch geerntet werden soll, sind wir weit davon entfernt, den Herbst zu begrüßen und nutzen die warmen Sonnenstrahlen in voller Länge aus. Auch die Marktbeschicker sind teilweise noch im Urlaub und hinterlassen klaffende Löcher zwischen den Obst- und Gemüseständen.

veröffentlicht am 04.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

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Die Marktbeschicker laden für Samstag, 20. September, zum Herbstzauber ein. Angeboten werden dann Bratkartoffeln und andere Leckereien an verschiedenen Ständen. Auch ein Kartoffelschälwettbewerb wird stattfinden. Mit herbstlich geschmückten Ständen, Sonnenblumen und Kinderschminken feiern die Marktbeschicker dann mit den Kunden eine Art Erntedankfest.

Im Angebot sind derzeit Bohnen, Blumenkohl und Brokkoli. In den 60er Jahren gab es noch keinen Brokkoli auf dem Hamelner Markt. In vielen Haushalten wurde Blumenkohl im kochenden Wasser gekocht und mit Semmelbrösel, die in Butter knusprig braun gebrannt wurden, serviert. Blumenkohl mit Kartoffeln war ein Standardgericht in vielen Familien und es soll noch heute Erwachsene geben, die darauf bestehen, dass ihre Kindheitserinnerung genau so aufgetischt wird.

Der weitaus gesündere Bruder des Blumenkohls wurde in Deutschland erst Mitte der 70er Jahre serviert. Der aus Kleinasien stammende Brokkoli war zunächst nur in Italien bekannt. Hauptanbaugebiete in Europa sind die westlichen Mittelmeerländer, vor allem die Gegend um Verona in Italien. In Deutschland gibt es Brokkoli zwischen Juni und Oktober aus heimischem Anbau. Bernhard Kossack aus Bad Oeynhausen baut ihn auf dem Acker seines Familienbetriebes in Volmerdingsen an und verkauft ihn frisch vom Hänger. Brokkoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders Ascorbinsäure (Vitamin C) und Carotin (Provitamin A). Doch leider wurde und wird er oft zu lange gegart. Brokkoli kann man sowohl roh als auch gegart genießen. Bei mir kommt er ebenso wie Blumenkohl gar nicht mit Wasser in Berührung. Die Brokkoliröschen garen über kochendem Wasser in einem Siebeinsatz und sind schon nach zwei bis drei Minuten perfekt al dente. Sie werden bei uns zu Rigatone gereicht und mit einer leckeren Käse-Sahne-Sauce als vegetarisches Hauptgericht serviert.

Vom Hamelner

Wochenmarkt

berichtet Ulrike

Truchseß

Walter Schneider hat frischen Brokkoli aus heimischem Anbau von Bernhard Kossack im Angebot.Dana



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