weather-image
17°
Gedenkstunde zur Reichspogromnacht

Blumen und Steine

Hameln (CK). Ausgegrenzt, verfolgt und in den Tod getrieben – am 9. November 1938 wurde auch in Hameln jüdisches Leben ausgelöscht. „Und die Täter“, so Christiane Brendel gestern während der traditionellen Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am Ehrenmal in der Bürenstraße, „waren Hamelner Bürger.“

veröffentlicht am 09.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 16:41 Uhr

270_008_4400923_hm303_1011.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Eine große Zahl von jüdischen und nicht-jüdischen Mitbürgern, darunter auch Bürgermeisterin Ina Loth oder Christa Bruns und Hans-Georg Spangenberger als Vertreter der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, gedachte während dieser Gedenkstunde der verfolgten und ermordeten Juden. Spangenberger ließ die Geschichte der Hamelner Synagoge Revue passieren, die damals niedergebrannt worden war. An ihrer Stelle entsteht derzeit der Neubau, der im kommenden Februar eingeweiht werden soll.

Musik der Gruppe Schalom, eine Psalmlesung von Pastor Reichert und ein von Patricia Berchowski verlesenes Gedicht umrahmten die Gedenkfeier. Bedrückende Stille, als Eva-Marie Olschimke und Michael Schlichting dann die Namen all der Opfer verlasen, zu deren Ehre Blumen, Kränze und Steine niedergelegt wurden. Steine als ein jüdisches Symbol für die Ewigkeit.

Kranzniederlegung vor dem Neubau der Synagoge zu Ehren der NS-Opfer.

Foto: Dana

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare