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Was auf dem Wochenmarkt blüht, wenn die Lust auf Frühling erwacht

Blumen gegen den Winter-Blues

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veröffentlicht am 30.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:21 Uhr

Gabriele Vollmer mit vorgefrosteten Tulpen.  Fotos: Wal
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Karin Rohr

Hameln. Es gibt viele Gründe, Blumen zu lieben: Der wichtigste ist, dass sie der Seele gut tun. Mitten im Winter, wenn es kalt und ungemütlich ist, müssen wir uns von dem ganzen Weihnachtszauber wieder verabschieden, uns von Lichterketten, geschmückten Tannenbäumen und Adventsgestecken trennen: Zurück bleibt dann oft das Gefühl von Verlust und Wärme, mit der Aussicht auf Kälte, Schnee und Eis. Von Frühling noch keine Spur. Der Winter-Blues droht. Genau die richtige Zeit, um sich einen Hauch von Frühling in die eigenen vier Wände zu holen. Denn: Blumen sind nicht nur die Boten von Liebe, Lebenslust und Zuversicht, sondern lassen auch den kleinsten Raum erblühen, schaffen Besinnlichkeit, Ruhe und Harmonie, erneuern auf natürliche Weise die Raumluft und verbreiten frischen Duft.

Auf dem Wochenmarkt gibt es – der Witterung zum Trotz – schon eine schöne Auswahl an Frühlingsblühern. Primeln, Krokusse, Tulpen, Hyazinthen, Mini-Osterglocken und Rosen hält Ehlerding bereit. Ein Bund Tulpen kostet hier 2,99 Euro, zwei Bund 5 Euro und auch Rosen gibt’s für 2,99 Euro pro Bund. Wer Topfpflanzen bevorzugt, findet von der Primel bis zur Traubenhyazinthe (fast) alles, was die Frühjahrssehnsucht stillt. Aber: Vorsicht, noch ist nichts davon für Balkon, Kübel oder Rabatten geeignet – die Wetterfrösche prophezeien für unsere Region bis zum Wochenende Temperaturen bis minus 5 Grad. Wer jetzt schon Lust auf Frühling hat, muss ihn sich ins Haus holen. „Kein Problem“, sagt Uli Sporleder von der gleichnamigen Gärtnerei in Heyen und Bad Münder: „Es gibt genug Auswahl.“ „Vor Weihnachten will das keiner“, hat Sporleder festgestellt, „Aber jetzt darf’s richtig bunt sein.“ Hyazinthen und Freesien sind ideal für alle, die Duft lieben. Hübsch sehen die kugeligen Ranunkeln aus, und Tulpen und Rosen gibt es ohnehin schon in fast allen Formen und Farben. Bunte Sträuße in frischen Farben gibt es bei Sporleder von 7,50 Euro bis 20 Euro – je nach Geschmack und Volumen. Für die Bodenvase empfiehlt Sporleder langstielige Amaryllis: „Da ist die Farbe Rot nach Weihnachten zwar nicht mehr ganz so stark gefragt, aber dafür die Blüten in Weiß und Lachs.“

Für den klassischen Frühlingsboten, die Tulpe, nimmt sich Gabriele Vollmer von der gleichnamigen Gärtnerei in Herkensen noch etwas Zeit: „Tulpen werden vorgefrostet,“ erklärt sie. Das heißt: Die Zwiebeln kommen in eine Kiste, werden mit Sand und Stroh abgedeckt und können darunter austreiben, während sie raus in die Kälte gestellt werden. „Nach dem Austreiben werden sie wieder reingeholt“, sagt Gabriele Vollmer: „Für unsere eigenen Tulpen ist es aber noch zu früh.“ Die Papageientulpen, die Vollmer für 10 Stück à 5,90 Euro anbietet, sind im Kühlhaus vorgefrostet.

Sollte es zum Wochenende mehr als minus 7 Grad Kälte geben, werden sich die Blumenhändler auf dem Wochenmarkt rarmachen: „Das ist dann zu kalt für unsere Ware“, meint Sporleder.

Hauptsache bunt: Uli Sporleder rät zu Rosen oder frischen Frühlingsblumen, wenn der Winter-Blues droht.



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