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Was Dewezet-Leser ärgert – und was sie freut

Blüten geköpft: Frust über Hortensienklau

Hameln. Der Frust sitzt tief: Über 30 in voller Blüte stehende Hortensienköpfe haben Unbekannte an der Einfahrt zum Grundstück von Hella Oehme gekappt, als diese ein paar Stunden nicht zu Hause war. „Am hellichten Tag“, klagt sie am Lesertelefon, „wurden die Dolden fein säuberlich abgeschnitten.“ Erklären kann sich die Hamelnerin, deren ganzer Stolz die blühende Pracht war, diesen Frevel nicht. „Wer macht so etwas?“, fragt sie: „Und warum?“ Über den Grund für den Blumenklau kann man nur spekulieren: Für Sträuße waren die Dolden viel zu kurz unter dem Blütenstand abgeschnitten. Hortensien sollen aber auch als Haschischersatz beliebt sein. In der Vergangenheit hat es in Hameln und Umgebung schon Hortensiendiebstähle gegeben. In der Regel von Trieben, die die intensivste Rauschwirkung bescheren sollen. Dabei ignorieren die Konsumenten, dass beim Rauchen dieser Pflanze giftige Blausäuredämpfe entstehen, deren Inhalieren den Erstickungstod zur Folge haben kann, wie Experten warnen.

veröffentlicht am 04.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:21 Uhr

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Über Schilder ohne Aussagekraft ärgert sich Walter Klopke: „Am Kopmanshof steht immer noch ein Steuber-Schild, auch wenn es das Geschäft längst nicht mehr gibt.“ Irreführend findet er auch ein Abbiegerschild an der Deisterallee, das Richtung Ostertorwall auf die Post hinweist. „Die ist ja längst in die Bäckerstraße umgezogen“, kritisiert er.

Dora Guse ist die verwilderte Rabatte an der Ecke Klütstraße/Pyrmonter Straße ein Dorn im Auge: „Überall sonst sind die städtischen Blumenbeete so schön. Warum wird das hier so vernachlässigt?“, fragt sie. Siegfried Franke stinkt’s. Und zwar wortwörtlich „an der Uferstraße – da riecht es immer wieder unangenehm und unappetitlich nach Kloake“. Erklären kann er sich das nicht. Genauso wenig wie die nervige Debatte über einen Schutzzaun an der Kaimauer: „Das ist kompletter Unsinn“, findet er: „Eltern müssen besser auf ihre Kinder aufpassen.“ Dass Gräber auf dem Deisterfriedhof geschändet worden sind, stimmt Günther Wehrmann traurig. Allerdings führt er das Vandalismus-Problem vor allem auf die Friedhofsquere zurück: „Wenn die Tore ständig offen stehen, kann ja auch nachts jeder rein.“ Er vermutet, dass auf dem Friedhofsgelände nahe dem Bahndamm auch genächtigt wird: „Da gibt es regelrechte Nester, wo Decken und leere Flaschen rumliegen“, hat er festgestellt. Schade findet er überdies, dass für Motorboot-Touristen in Hameln so wenig getan wird: „Für die gibt es nur den einen Anleger bei der ,Pluto’“, sagt Wehrmann: „Das ist zu wenig.“

Doch auch Lob gab’s am Lesertelefon: Gertrud von Blanckenburg bedankt sich bei den Mitarbeitern vom Haus der Kirche für die Ausrichtung der gelungenen Jubiläumsfeier. Dewezet-Abonnentin Johanna Padberg freut sich, dass sie ihre Zeitung auch im Urlaub an der Ostsee immer pünktlich bekommt. Und Marga Antony findet die Kinderecke in der Dewezet richtig gut: „Nur der Bericht über Christian Wulff hatte dort nichts zu suchen“, meint sie.kar

Hella Oehme ist frustriert: Einfach abgeschnitten haben Unbekannte über 30 Blütendolden ihrer schönen Hortensien, während sie ein paar Stunden nicht zu Hause war. Dana



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