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Ausstellung „Der Umweltschrei“ im Hochzeitshaus erst ab 6. Mai

Blue Jeans – bemalt vom Künstler Jörg Düsterwald

Hameln (bha). Noch bevor der Container mit den Jeans und Gemälden aus Vietnam eingetroffen ist, kündigen die Veranstalter der Ausstellung „Der Umweltschrei“ die erste Aktion an, die parallel im Hochzeitshaus stattfinden soll. Der Hamelner Jörg Düsterwald will sich vom 14. Mai bis zum 25. an dem Projekt beteiligen.

veröffentlicht am 30.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 12:21 Uhr

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Der Startschuss für die Ausstellung, die Informationen zu einem umweltfreundlichen Verfahren für die Jeansveredelung und Bilder, gemalt aus „rein biologischen Abfallsubstanzen“ als Gegenstand hat, fällt leise und noch einmal mit Verzögerung. Nachdem der Eröffnungstermin von April auf den 1. Mai verschoben worden war, soll sie nun voraussichtlich am Sonntag, 6. Mai, „leise“ beginnen, wie der Vater des Verfahrens und der Bilder, Hans-Jörg Hamann, mitteilt.

Ohne Ware keine Ausstellung – und der Container soll laut Hamann jetzt erst am 4. Mai oder 5. Mai in Hameln angeliefert werden. Ab dem 6. Mai soll die Ausstellung im Erdgeschoss des sonst leer stehenden Hochzeitshauses bis zum 30. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Jörg Düsterwald will während seiner Aktionszeit täglich ab 14 Uhr Jeans bemalen und sich dabei über die Schulter gucken lassen. Düsterwald, der vor allem für seine Bodypaintings und Kalender mit entsprechenden Motiven bekannt ist, spricht von einer „neuen, spannenden Aufgabe“. Wenngleich auch Leinwand für Bilder „Stoff“ ist, so hat das Bemalen von Kleidungsstücken doch noch andere Dimensionen und ruft nach eigenen Design-Ideen. Als „Schmankerl“ könne er sich vorstellen, auch Bodypaintings zu veranstalten, doch zunächst sind die Jeans-Stoffe an der Reihe. „Die besten Jörg-Düsterwald-Jeans gehen dann nach der Veranstaltung in eine ökologisch produktionelle Kleinstserie“, kündigt Hamann an, „um zu beweisen, dass wir Kreativität produktionell umsetzen können“.

Hans-Jörg Hamann hat nach eigenen Angaben vor Jahren ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Jeans in einem umweltfreundlichen Verfahren veredeln lassen, so dass er, wie er sagt, das Abwasser am Ende der Produktion ohne Bedenken trinken würde. Die übliche Veredelung des beliebten Kleidungsstücks „Blue Jeans“ gilt als sehr umweltbelastend.



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