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Gewerkschaft begleitet Zusammenlegung von VHS und Impuls kritisch

Bleiben die Arbeitsplätze erhalten?

HAMELN. Die beiden treten in der Regel gemeinsam auf: Wo das Schlagwort „Fusion“ auftaucht, sind die „Synergieeffekte“ nicht fern – und beide steuern zielstrebig auf die bange Frage zu: „Bleiben alle Arbeitsplätze erhalten?“

veröffentlicht am 30.09.2018 um 16:07 Uhr

Ganz eng beieinander sind sie an der Ohsener Straße schon jetzt. Nun werden Impuls und VHS zusammengelegt. Foto: dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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So auch im Fall der angekündigten Zusammenlegung der beiden Bildungsträger Volkshochschule und Impuls. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi reagiert mahnend auf die Nachricht des Landkreises. „Wir hoffen, dass die erhofften Synergien nicht zu Nachteilen der Beschäftigten führen werden“, erklärt der zuständige Verdi-Fachsekretär Dr. Frank Ahrens in einer Pressemitteilung. Für die Mitarbeiter der VHS Hameln-Pyrmont sei die Nachricht von der geplanten Zusammenführung „äußerst überraschend“ gekommen.

Für Montag hatten Kreisrätin Sabine Meißner und Stadträtin Martina Harms zu einer Mitarbeiterversammlung eingeladen, bei der dann überraschenderweise auch der Impuls-Geschäftsführer Roland Cornelsen anwesend war. Cornelsen hat jetzt die Leitung der VHS übernommen, nachdem sein Vorgänger Hagen Zywicki nach Göttingen gewechselt ist. Cornelsen soll auch die neue Gesellschaft führen, wenn die Zusammenführung abgeschlossen ist.

Es habe sich lediglich um „die erste Information in der frühesten Phase, in der informiert werden konnte gehandelt“, heißt es aus dem Kreishaus. Der politische Beschluss stehe ja auch noch aus.

Neben den 26 festangestellten Mitarbeitern an der VHS sind zahlreiche Dozenten als Kursleiter beschäftigt. Am Montag hat es dem Vernehmen nach ein klares Statement gegeben, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen. Das bestätigt der Landkreis auf Nachfrage der Dewezet.

„Selbstverständlich will die Belegschaft konstruktiv an dem Prozess dieser Zusammenlegung beider Institutionen mitarbeiten, jedoch treibt sie – aufgrund der unterschiedlichen Rechtsformen der Bildungsträger – die Frage nach der Besitzstandswahrung der bestehenden Beschäftigungsverhältnisse um“, erklärt Verdi-Fachsekretär Dr. Frank Ahrens. Die Gewerkschaft werde jetzt in einer offenen Mitgliederversammlung mit ihren Mitgliedern und den interessierten Beschäftigten beider Bildungsträger die Situation beraten und ihre Position in die anstehenden Gespräche einbringen, kündigt er an. Er hoffe, dass „viel von den in der Pressemeldung des Landkreises genannten Stärken beider Einrichtungen zum Tragen kommt“.

Für die VHS-Kunden soll sich durch den Zusammenschluss nichts ändern: „Das Angebot wird gleichbleibend weitergeführt“, teilt Sandra Lummitsch als Sprecherin des Landkreises mit. Zudem gehe es bei dem Zusammenschluss nicht um Kosteneinsparungen, sondern um die Qualität.



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