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Leser wünschen sich weitere Querungshilfe für Klütstraße / Stadt lehnt ab

„Bitte noch einen Übergang“

Hameln. Das Klütviertel wird von seinen Bewohnern geschätzt – das wurde deutlich beim Dewezet-Treffen in diesem Stadtteil. Karl-Heinz Husmann spricht sogar von einer „Insel der Glückseligen“, weil immer alles vorhanden gewesen sei, was man zum Leben benötige. Dennoch: Ideen für (kleine) Verbesserungen spuken auch hier in den Köpfen der Bürger rum.

veröffentlicht am 09.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

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Nicht für sich selbst, wohl aber für die jungen Familien mit Kindern wäre „ein weiterer zentral gelegener Spielplatz schön“, findet Karl-Heinz Husmann. Vor einigen Jahren sei noch der Schulhof der Klütschule mit einem tollen Gelände am Nachmittag für alle Kinder geöffnet gewesen. Auf Anfrage der Dewezet erklärt die Leitung der Schule allerdings, dass eine „grundsätzliche Öffnung des Schulhofes als Spielplatz momentan nicht geplant ist“. Im nächsten Jahr werde es im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen voraussichtlich zu erweiterten Öffnungszeiten kommen.

„Wenn ich einmal 80 bin …“, sinnierte Arnold Derks in der Runde „… dann wäre es schön, wenn es noch einen Übergang über die Klütstraße gibt“, zum Beispiel in Höhe des Breckehof. Wer zum Beispiel zur Bäckerei Mensing wolle, müsse erst den recht weiten Weg bis zur großen Ampel-Kreuzung gehen – für Senioren kein Pappenstiel. Dieter Kölkebeck überlegte in diesem Zusammenhang, ob nicht eine Querungshilfe, wie es sie auf Höhe der Hebammenpraxis Kugelrund schon gibt, auch an dieser Stelle ideal wäre. Die Stadt Hameln kennt das Anliegen der Bewohner bereits. „Die Idee ist nicht neu“, heißt es aus dem Rathaus. Aber sie werde immer wieder abgelehnt, mit der Begründung: „Gesicherte Querungsmöglichkeiten sind in circa 200 Metern zu beiden Seiten vorhanden.“ Bewohner aus dem Viertel Gaußstraße könnten die Bedarfsampel am Roseplatz nutzen und die Bewohner, die zu den Geschäften und der Bank am Brückenkopf wollen, die Ampelanlage am Brückenkopf. „Die Entfernung ist für Fußgänger zumutbar.“ Außerdem soll die Leistungsfähigkeit dieser stark frequentieren Straße nicht durch zusätzliche Querungsmöglichkeiten reduziert werden.bha



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