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Trotz geringer Nutzung klagen Schulen und Kommunen über viel Arbeit / Mehr Werbung geplant

Bildungspaket – bürokratisch und unbeliebt

Hameln (ch). „Wir haben die Theorie entwickelt, kümmert ihr euch um die Praxis“ – so lautet überspitzt formuliert die Aussage des Bundes zu einem Thema, mit dem sich die Kommunen seit April 2011 konfrontiert sehen: dem Bildungspaket. Die Differenz zwischen Theorie und Praxis ist es auch, unter die sich die Hauptprobleme des Pakets vereinfacht subsumieren lassen: „Das Problem ist, dass der Bund etwas beschlossen hat, das für die, die es letztendlich umsetzen müssen, eine Menge Arbeit bedeutet, für die es keine zusätzlichen Ressourcen gibt“, kritisiert Andreas Jungnitz, Schulleiter des Schiller-Gymnasiums in Hameln. Das Paket für Bildung und Teilhabe (BuT) ist Teil der Hartz-IV-Reform, auf die sich Union, FDP und SPD im Februar 2011 geeinigt hatten. Die Idee ist, bedürftige Kinder auch auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen – in ihrer schulischen Ausbildung und indem sie an kulturellen oder sportlichen Aktivitäten teilnehmen. Für die Umsetzung des Pakets, das seit April 2011 in Kraft ist, sind die Kommunen und in der Praxis vor allem auch die Schulen zuständig. Mehr Geld oder Personal erhalten sie dafür nicht.

veröffentlicht am 17.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:41 Uhr

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