weather-image
13°

54 Teams wetteifern um schnelle Zeiten / Bunnyhop holt Fun-Titel der Drachenbootregatta

„Biber“ machen das Rennen auf dem Wasser

Hameln. Trotz des Regenwetters kamen am Samstag doch noch einige hundert Zuschauer auf das Gelände des Kanu-Clubs an der Weser, um die Teilnehmer der 14. Drachenboot-Fun-Regatta anzufeuern. Am Ende gewannen die Teams Biber-Bau, Bunnyhop und Kreuzretter.

veröffentlicht am 27.06.2016 um 07:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

270_0900_3500_hm315_Drachen_geb_2706.jpg

Autor:

Ernst August Wolf
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Als das „Steuer-U-Boot“ vorsichtig ablegt, ruft jemand vom Ufer: „Wir woll´n sie sinken seh’n, wir woll´n sie sinken seh’n.“ Doch davon lässt sich die 21-köpfige Mannschaft des Finanzamts in ihren schwarzen Trikots nicht entmutigen. „Wir haben viermal trainiert und sind zufrieden“, sagt Teamchef Markus Rogoll. Die Ein-Tages-Veranstaltung des Kanu-Clubs an der Hafenspitze hat Tradition. „Ein Tag lang Sport und am Ende eine große Party“, erklärt der langjährige frühere Kanu-Club-Vorsitzende Klaus Himpel. Penibel hat er zusammen mit dem amtierenden Vorsitzenden Mario Zlobinski und 110 Helfern die 14. Auflage des Drachenbootrennens vorbereitet. „Drachenbootfahren ist Trend mit Tradition“, stellt er fest. „Dass sich das so toll entwickelt, hätte vor 14 Jahren keiner von uns gedacht.“ Insgesamt acht Boote, zwei davon Leihgaben aus Wuppertal, stehen den 54 Teams zur Verfügung. Himpel rechnet vor: „54 Teams à 25 Teilnehmer, das sind allein schon knapp 1400 Aktive, dazu noch die Zuschauer.“ Diesmal nicht dabei sind die Schulen, da die Sommerferien schon angefangen haben.

Gefahren wird auf vier Bahnen in zwei Gruppen. Sowohl die Gruppe „Sport“ wie die „Fun“-Gruppe absolvieren jeweils vier Zeitläufe. Die vier zeitschnellsten Sport-Mannschaften fahren im Finale dann Platz 1 bis 4 aus, die Fun-Sportler tragen je nach erreichter Zeit Läufe in den Finalgruppen A oder B aus. Auf der durchweichten Wiese vor dem Kanu-Club herrscht angespannte Wettkampfatmosphäre. „Ob’s regnet oder man auf dem Wasser nass wird, ist doch egal. Regen und Wassersportler, das geht doch zusammen“, lacht ein Teilnehmer. Auch die „Medienmolche“ der Dewezet bereiten sich unter der Leitung von Christian Hofer auf ihre Zeitläufe vor. „Wir sind ein eingespieltes Team und mit derzeit 1:11 zufrieden“, erklärt der 26-jährige Mitarbeiter der Verkaufsförderung. Am Ende erringen die „Medienmolche“ einen heftig gefeierten Trostpreis. Während Soraya Kursawe mit dem ganz in Gelb startenden Team „Biber-Bau“ feststellt, dass es infolge der ungünstigen Bahn „noch Luft nach oben“ gäbe, setzen die Drachenbootfahrer von „Flying Phoenix“ ganz auf den Teamgeist. „Nee, keine Mittelchen, sondern Teamgeist ist unser Doping“, stellt Matthias Kremberg mit einem Schmunzeln fest. Für die Phoenix-Paddler, die zum sechsten Mal am Drachenbootrennen teilnehmen und auch auf der Weser trainieren, scheint das alles „Heimspielcharakter“ zu haben.

Am fleißigsten sind an diesem verregneten Nachmittag aber der 14-jährige Elias und die siebenjährige Madita. Unermüdlich saugen sie mit einem staubsaugerähnlichen Gerät die ankommenden Boote wieder wasserfrei. „Wenn zu starker Wind weht oder Donnergrummeln zu hören ist, geht keiner aufs Wasser“, sagt Mario Zlobinski. Einsatzkräfte von DLRG und THW stehen als Helfer auf Motorbooten bereit. Doch die Drachenfratzen am Bug der Boote halten diesmal Blitz und Donner fern. Auch wenn die Finalläufe teils im strömenden Regen stattfinden, haben Aktive und Zuschauer Spaß. Am Ende haben im B-Finale „Die Kreuzretter“ in 1:06,43 die Nase vorn und verweisen die „Lenze Blue Sharks“ und die „Straßenpiraten“ auf die Plätze. Im A-Finale siegt das Team von „Bunnyhop“ in 1:03,15 vor „FaBu Schnelle Welle“ und den „Bahlsen-Waffel-Titanen“.

7 Bilder
Kennen sich aus: die Mädels vom „KaLeu“… Foto: eaw

Nachdem sich Soraya Kursawes „Biber-Bau“-Mannschaft im vergangenen Jahr noch dem Team „Elektroma“ geschlagen geben musste, reichte es diesmal mit einer Zeit von 1:01,38 fürs ersehnte oberste Treppchen. Dicht dahinter die „Flying Baguettes“ und die neu formierte Mannschaft „Genesis“ aus Springe und Bad Münder.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt