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BHW: Drohungen oder „Tücke im Detail“?

veröffentlicht am 16.01.2012 um 16:17 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

BHW

Hameln (TT). Der neue Mehrheitseigner Deutsche Bank wird in Hameln die „BHW Kreditservice GmbH“ gründen und über 1000 Mitarbeiter in diese neue Gesellschaft überführen. Derzeit wird an den Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen formuliert. Die geplanten Umstrukturierungen sorgen in der Belegschaft für Unsicherheiten.

Im Zuge der Übernahme durch die Deutsche Bank werden Hamelner Mitarbeiter der Postbank-Tochter BHW in die neue Kreditgesellschaft am Standort ausgegliedert. Das Betriebsratsmitglied Ralph- Micha Bauer von „Pro Mitarbeiter“ berichtete, dass betroffene Mitarbeiter schon jetzt vom Unternehmen unter Druck gesetzt würden, obwohl die Detailverhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Wenn die Mitarbeiter die neuen Bedingungen nicht akzepierten, so drohe man ihnen mit bundesweiten Versetzungen.

So weit will Gesamtbetriebsratschef Timo Heider in seiner Bewertung nicht gehen: „Es gibt keine Drohungen. Wenn man über 1000 Menschen in eine neue Gesellschaft mit neuer Struktur, neuen Arbeitsabläufen und zum Teil neuen Kompetenzen überführt, dann steckt natürlich die Tücke im Detail.“

Fragen des Arbeitsumfeldes seien für viele Mitarbeiter eben auch ein emotionales Thema, „da tauchen Unsicherheiten auf, das ist doch klar“. Und wenn jemand nicht in die neue Gesellschaft wolle, dann stelle sich „natürlich die Frage, wo die Bausparkasse so jemanden in Zukunft einsetzen wird“. Dazu seien Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter derzeit in Verhandlungen, um alle Fragen zu klären. Bis Mitte Februar, so Heider, wollten beide Seiten die Verträge fertig haben.



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