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Vor 50 Jahren wurde der Grundstein für die Unternehmenszentrale gelegt

BHW baut sich ein Eigenheim

HAMELN. Unter 174 000 Kubikmetern umbautem Raum, rund 18 000 Kubikmetern Beton, 450 Kilometern Starkstromleitungen, 40 000 Quadratmetern Zinkblech und vielem, vielem mehr liegt am Fuße der Hamelner BHW-Zentrale eine in eine Kupferkassette gerollte Dewezet vom 14. Juni 1968. Im Innenteil heißt es auf einer Zeitungsseite: „Ein froher Tag für das ganze Beamtenheimstättenwerk“ – heute vor 50 Jahren wurde der Grundstein für das Hamelner BHW an der Lubahnstraße gelegt.

veröffentlicht am 13.06.2018 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 13.06.2018 um 17:40 Uhr

So sah BHW 1968 aus: Der Fotograf blickte damals aus Richtung B 217 auf die BHW-Baustelle, im Hintergrund sind die Bahnverbindung nach Hannover und Teile Rohrsens zu erkennen. Abbildung: Archiv
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Vor 50 Jahren versammelte sich unweit der Bahnstrecke nach Hannover ein wirklich großer Bahnhof, um den Startschuss für den BHW-Neubau zu feiern. Der Neubau „in der Gemarkung Hessenlager bei Rohrsen“, wie es damals hieß, hatte für Hameln eine ganz außerordentliche Bedeutung: Aus dem einstigen zufälligen Provisorium BHW in Hameln wurde nunmehr für jedermann sichtbar ein Unternehmen, das sich felsenfest zu dieser Stadt bekannte, an diesem Standort auf viele Jahrzehnte bleiben wollte, Arbeitsplätze schaffte, Familien Existenzsorgen nahm – und auch noch für Bauaufträge en masse sorgte.

War die Wahl des ursprünglich 1928 in Berlin gegründeten BHW nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst nur aus dem rein praktischen Grund auf Hameln gefallen, weil hier Büroraum gemietet werden konnte – wurde die Rattenfängerstadt gut 20 Jahre nach dem Krieg mit dem Neubau schlussendlich zur echten Heimat des Unternehmens. Nun denn: Schließlich hatte sich BHW ein Eigenheim gebaut, und so etwas sorgt für gewöhnlich dafür, dass man sesshaft wird – und bleibt.

Auf 45 000 Quadratmetern Fläche baute BHW seine Zentrale – von solchen Dimensionen war im April 1928 noch nicht die Rede, als die Beamten-Gewerkschaften in Berlin unter der Leitung des Postbeamten Johannes Lubahn – daher kommt auch die Lubahnstraße – eine Bausparkasse für Beamte gründeten. Heute sind bei BHW/Postbank in der BHW-Zentrale in Hameln über 2500 Menschen beschäftigt, darunter 1500 Mitarbeiter der BHW Kreditservicegesellschaft. Ebenfalls von Hameln aus betreuen 150 Mitarbeiter der Postbank Finanzberatung und von Postbank Immobilien bundesweit die Finanzberater und Immobilienmakler. Zudem sorgen in Hameln 250 IT-Spezialisten der Postbank Systems dafür, dass alle BHW-Programme und -Systeme laufen.

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So sieht BHW 2018 aus – aufgenommen aus einem leicht veränderten Blickwinkel. Foto: Dana
  • So sieht BHW 2018 aus – aufgenommen aus einem leicht veränderten Blickwinkel. Foto: Dana

Der heutige BHW-Chef Henning Göbel blickt zurück und voraus: „Der Bedeutung für den Standort Hameln ist sich BHW voll bewusst. Grund genug also, beim Blick in die Vergangenheit gleichzeitig auch für die Zukunft zu planen. In den kommenden Jahren will BHW in eine moderne IT-Landschaft investieren, die Marktposition weiter ausbauen und ein wichtiger Teil der neuen DB Privat- und Firmenkundenbank sein. Die BHW Bausparkasse sieht sich gut gerüstet, ihre Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortzuschreiben.“

1928, 1968, 2018 …



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