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OB-Kandidat Ralf Wilde präsentiert der SPD sein Arbeitsprogramm

Bezahlbarer Wohnraum und gut bezahlte Arbeitsplätze

Hameln. Die Attacke von Ralf Wilde, SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, auf seinen Gegner Claudio Griese bei der Mitgliederversammlung seiner Partei in der Sportgaststätte „Jedermann’s“ am Freitagabend war heftig, als er aus der Haushaltsrede des CDU-Fraktionsvorsitzenden vom Dezember 2013 zitierte und ihm „politische Ahnungslosigkeit“ vorwarf. Wilde: „Ich hätte mich in Grund und Boden geschämt, so etwas zu sagen.“ Auslöser der scharfen Kritik war der Vorschlag Grieses, es für die Haushaltskonsolidierung bei einer globalen Minderausgabe zu belassen, weil der Ratspolitik „zum einen der erforderliche tiefe Einblick in die Verwaltungsvorgänge fehlt und zum anderen der Ratspolitik der Zugriff auf das Verwaltungshandeln entzogen ist“.

veröffentlicht am 28.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Seine Parteigenossen warnten Wilde, langfristig bestehe die Gefahr, „dass die Stadt in ihrer Handlungs- und Gestaltungsfreiheit beträchtlich eingeschränkt wird“, wenn es nicht gelinge, das Ungleichgewicht zwischen Aufwendungen und Einnahmen maßgeblich zu verbessern. Denn durch die „negativen Jahresergebnisse erfolgt ein kontinuierlicher Vermögensverzehr“.

Als Arbeitsprogramm präsentierte Wilde seiner Partei folgende Punkte:

Für eine Stadt mit reichen Bildungschancen müsse es mehr vorschulische Betreuungseinrichtungen geben, einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan mit dem Landkreis, die Erhaltung der allgemeinbildenden Schulen und eine Weiterentwicklung der IGS mit Augenmaß;

zu einer gerechten und fortschrittlichen Stadt gehöre es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, es müsse ein Kultur- und Sozialdialog mit allen Betroffenen offensiv angegangen sowie mehr Mobilität mit Bussen und Bahnen geschaffen werden; die Stadt am Fluss sei weiterzuentwickeln, das Thema Hafen werde er anpacken und voranbringen.

eine wirtschaftlich starke Stadt müsse Platz für neue und expandierende Betriebe schaffen und eine Priorität auf gut bezahlte Arbeitsplätze setzen;

eine lebenswerte und nachhaltige Stadt müsse ihre kulturellen Leuchttürme finanziell sichern, bewusst mit Energie umgehen, Schulden abbauen und sparsam wirtschaften.

Herbert Meistering (Vorsitzender), Martina Hahlbrock und Ingo Reddeck (Stellvertreter) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neue Beisitzer sind Annette Hergaden, Wolfgang Kaiser und Cindy Klose.

Der Hamelner Hafen – kein Aushängeschild für die Rattenfängerstadt. OB-Kandidat Ralf Wilde will im Fall seiner Wahl einen Ideen-Wettbewerb für das Gelände initiieren und Investoren akquirieren. wft



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