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Interkultureller Frauensporttag konkurriert mit Parallelveranstaltung

Bewegung ja, aber wo denn?

Hameln (git). Mit den Worten: „Für euch ist Hameln heute der Dreh- und Angelpunkt der Welt“, hatte Kreissportwartin Margret Lassel vom Kreissportbund selbstbewusst den zweiten „Interkulturellen Frauensporttag“ eröffnet. Für Funktionstraining aus Indien, einem Trommelworkshop vom afrikanischen Kontinent, Qigong aus China und 16 weiteren Sportschnupperangeboten hatten allerdings in diesem Jahr weniger Hamelnerinnen ihre Sporttaschen gepackt als noch im Vorjahr.

veröffentlicht am 19.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:21 Uhr

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Landrat Rüdiger Butte war ebenfalls nicht entgangen, dass bei der Eröffnung des speziellen Bewegungstages für Frauen kein Gedränge beim gemeinsamen Aufwärmtraining in der Aula der IGS Sertürner-Realschule herrschte. Er meldete Gesprächsbedarf mit den Organisatorinnen an. Statt 200 Teilnehmerinnen wie in den „Top Tagen“ des Frauensporttages zählten die Organisatorinnen in diesem Jahr lediglich 80. An den Angeboten dürfte es wohl nicht gelegen haben, denn die Organisatorinnen hatten so gut wie alle beliebten Sportarten wieder im Programm.

Der Interkulturelle Frauensporttag hatte 2011 die Nachfolge des landesweiten und in Hameln sehr erfolgreichen Frauensporttages angetreten. Er steht beispielhaft für den organisierten Sport, der eine Verständigung zwischen den Kulturen fördern soll. Vor einem Jahr zeigten sich die beiden Organisatorinnen Margret Lassel und Kirsten Wente (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises) zuversichtlich angesichts des neuen Konzepts. Lassel führt die rückläufigen Anmeldezahlen auf den sehr späten Termin in diesem Jahr zurück. Kreissportbund-Vorsitzender Fred Hundertmark hält außerdem ein Entzerren der Sporttermine in Hameln für wünschenswert. Zeitgleich fand am Wochenende nämlich auch das dreitägige Sportevent „Hameln in Bewegung“ auf dem Finkenborn statt.

Gertrud Depping war die erste Frau am Interkulturellen Frauensporttag 2012, die in der Aula der IGS- Sertürner- Realschule ihre Anmeldung abgegeben hatte. „Sogar Frauen mit Migrationshintergrund in der zweiten Generation haben es noch immer schwer, sich in Sportvereinen zu engagieren“, weiß Gertrud Depping. Sie findet die Idee eines interkulturellen Frauensporttages mit einer Chance zum Brücken bauen deshalb gut. Für Heidrun Horn hat es in diesem Jahr gleich doppelt mit der Anmeldung für ihren Wunschsport „Zumba“ geklappt. Von 10.15 bis 11.30 Uhr und von 11.45 bis 12.30 Uhr durfte sie begeistert die Hüften schwingen und sich in der Gruppe mit 20 anderen Frauen von Latino-Musik inspirieren lassen. Horn erhoffte sich neben dem Ausprobieren einer unbekannten Sportart umfangreiche Informationen von den Vereinen.

Aufwärmen in der Aula – doch so viele Frauen wie im letzten Jahr waren diesmal nicht dabei.

Foto: git



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