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Zwei Männer greifen Ermittler an / Morddrohung ausgestoßen / Gewalttäter in Zellen gesperrt

Betrunkener Hamelner beißt Polizisten

Hameln (ube). Die gegen Polizisten gerichteten Gewalttaten nehmen kein Ende. Im diesem Jahr wurden bereits mehrere Beamte aus Hameln geschlagen und getreten, mit einer scharfen Pistole beschossen und mit einem Säbel angegriffen. Am Donnerstag wurde ein Kommissar von einem 23-Jährigen, der kurz zuvor in Gewahrsam genommen worden war, gebissen.

veröffentlicht am 06.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 08:41 Uhr

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Um 19.15 Uhr hielt sich der wegen häuslicher Gewalt polizeibekannte Mann (eine Wegweisung aus der Wohnung war bereits am 28. Februar erfolgt) entgegen der Anordnung in der Nähe des Hauses einer Frau (26) an der Holtenser Landstraße auf. Der Hamelner war erheblich alkoholisiert und mit einem Schlagstock bewaffnet. Er sei aggressiv gewesen und zur Durchsetzung des Platzverweises und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen worden, sagte Oberkommissar Jörn Schedlitzki. Während der Fahrt zur Polizeiwache griff der 23-Jährige zwei Einsatzbeamte an. „Er trat nach ihnen und biss einen Kollegen in einen Unterarm“, hieß es.

Um 22 Uhr meldeten Augenzeugen der Leitstelle, an der Zinngießerstraße liege ein Mann, der mehrfach gestürzt sei. Als Einsatzbeamte eintrafen, stellten sie fest, dass ein 18-Jähriger dermaßen betrunken war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Zu einer „überwachten Ausnüchterung“ und zum Schutz seiner selbst sollte auch dieser Hamelner in Gewahrsam genommen werden. Als er das hörte, nahm der 18-Jährige eine Kampfhaltung ein. Den Polizisten gelang es jedoch, dem Mann Handfesseln anzulegen. Während der Fahrt zur Dienststelle habe er mehrfach nach den Beamten getreten und gedroht, sie und Familienangehörige zu töten, sagte Schedlitzki



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