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Betreuer an der Seite künftig nur noch die letzte Option

veröffentlicht am 08.03.2013 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Betreuungsverein feiert 20-jähriges Bestehen

Hameln-Pyrmont. Eine Behinderung, eine Krankheit, ein Unfall – wer hilft, wenn Menschen ihre Alltagsgeschäfte nicht mehr alleine erledigen können? Dann bestimmt der Staat einen Betreuer, der Entscheidungen für den Betroffenen fällt, sein Geld verwaltet, Anträge bei Behörden stellt, mit Versicherungen kommuniziert. Lob, Dank, Anerkennung ist den Helfern sicher, die sich in dieser Hinsicht menschlich engagieren. Und so ging es gestern zunächst gewohnt wohlig zu, als der Betreuungsverein Hameln-Pyrmont im „Tönebön am Klüt“ mit vielen Gästen das 20-jährige Bestehen seiner Geschäftsstelle und damit seiner Arbeit feierte. Am Ende jedoch, nach dem Festvortrag des renommierten Sozialrechtsexperten Professor Hans-Jürgen Schimke, war Grundlegendes infrage gestellt. Gerade in den Sozialbehörden müsse umgedacht werden, zeigte sich in Schimkes Ausführungen. Deutschland müsse den Fürsorgebegriff neu definieren, um die Standards der UNO zu erfüllen und die Selbstbestimmung auch von Menschen mit Behinderungen zu fördern, erklärte der Wissenschaftler. Die Vorsitzende des Betreuungsvereins, Dorothee Rottmann-Heuer, stellte hinsichtlich des Betreuungsrechts und auch zur Zukunft ihrer Gruppierung überrascht fest: „Wir stehen wieder an einem Anfang.“



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