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Beschwingt – die neue Weserquere

veröffentlicht am 23.11.2012 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (mafi). Beschwingt fahren oder gehen die Hamelner seit vorgestern über den neuen Teil der Münsterbrücke – und mancher Nutzer fragt sich, ob auch die Konstrukteure etwas schwungvoll waren. Denn Fahrbahn und Fußweg erinnern an eine Berg- und Talbahn.

Und wer unter das neue Bauwerk schaut, stellt zudem fest, dass auch die Pfeiler nicht in paralleler preußischer Ordnung stehen. Aber doch, es sei alles nach europäischen Normen gebaut, versichert Knut Bischof, der als Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Baumaßnahme überwacht. Der „Knick“ in der Fahrbahn sei bei solchen Stahlverbundbrücken aus statischen Gründen üblich. Durch die Überhöhung werde vermieden, dass das Tragwerk nach unten durchhänge, wenn schwere Fahrzeuge hinüberrollen – man erinnere sich an den Physik-Unterricht in der Schule. In Sichtweite zeigt die alte Eisenbahnbrücke mit ihrer Stahlfachwerk-Konstruktion, wie man es alternativ auch hätte machen können. Für größere Spannweiten wäre auch eine Hängebrücke infrage gekommen.

Mehr zur neuen Brücke lesen Sie in der Dewezet.



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