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Sommeruni-Teilnehmer informieren sich über „Beruf und Studium“ / Kooperation von vier Kreisen

Berufsbegleitendes Studium liegt im Trend

Hameln (eaw). „Was brauche ich für einen Notenschnitt? Habe ich eine Chance, im Ausland zu studieren?“ Fragen, die 65 Schülerinnen und Schüler beim „Berufsfindungsnachmittag“ der Berufsakademie Weserbergland (BAW) von sechs Firmenvertretern beantwortet wissen wollten.

veröffentlicht am 31.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 11:21 Uhr

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„Für uns ist das eine Premiere, die sehr gut angenommen wird“, stellte die Direktorin der VHS Schaumburg, Undine Rosenwald-Metz, erfreut fest. Die Sommeruni-“Studierenden“ erfuhren nicht nur etwas über die im „dualen System“ angebotenen BAW-Studien- und Ausbildungsgänge, sondern informierten sich auch über erfolgreiche Bewerbungsstrategien.

Tipps zum Online-Test

Der bei BHW-Postbank für Ausbildung zuständige Erwin Becker etwa hatte Tipps zum Online-Test parat. „Das ist der erste Teil unseres Bewerbungsverfahrens. Die machen Sie von zu Hause aus, aber Vorsicht, Schummeln ist nicht drin, da sind viele Kontrollfragen versteckt.“

Symrise-Personalreferentin Petra Brychcy betonte dagegen die Bedeutung von Praktika: „Außerschulisches Engagement der Bewerber ist für uns genauso wichtig wie gute Noten.“ Und Ramona Gerkesmeier von Lenze wusste nicht nur technikbegeisterte Jungen für „alles, was bewegt wird“, zu begeistern: „Wir sind weltweit vertreten, da ist eine spätere Auslandstätigkeit durchaus denkbar. Gute Englischkenntnisse sind deshalb natürlich also absolute Grundbedingung.“

Die Palette der von rund 100 Mitgliedsfirmen angebotenen Studiengänge reiche von BWL bis hin zu Naturwissenschaften, Mathematik und Wirtschaftsinformatik, erklärte BAW-Mitarbeiterin Friederike Wenthe. Im dualen System werde zielgerichtet auf den in der Regel schon nach sechs Semestern erreichten Bachelor-Abschluss hingearbeitet.

In der mit den neuen Abschlüssen einhergehenden Verschulung vieler Studiengänge sieht Wenthe allerdings kein Problem. Im Gegenteil. „Bei uns wird sehr diszipliniert und leistungsorientiert studiert.“

„Nicht schlecht, wenn man im Beruf schon verdient und gleichzeitig die Möglichkeit eines Studiums hat“, stellte ein Teilnehmer fest. Schließlich sei das staatliche Bafög an „normalen Unis“ nicht gerade reichlich bemessen. „Die enge Verzahnung von Ausbildung und Praxis scheint mir ein großer Vorteil zu sein“, ergänzte die 17-jährige Marie. Sie interessiert sich für „Verfahrenstechnik“ und will später einmal im Ausland arbeiten.

Wie bewerbe ich mich richtig? Petra Brychcy berät die „Studentinnen auf Probe“ (v. li.) Annika, Sinah, Marie, Melina und Sinah.

Foto: eaw



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