weather-image
14°
Griffiger Rottweiler und Gleisarbeiten Themen am Lesertelefon

Beißattacken und nächtliches Tuten

Hameln. Die Beißattacken des Rottweilers aus Bad Pyrmont und markerschütterndes nächtliches Tuten aus dem Bereich Emmerthal beschäftigten gestern gleich mehrere Anrufer am Lesertelefon.

veröffentlicht am 19.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:21 Uhr

270_008_6421328_hm501_1906.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

So hat auch Albert Keppler die Berichterstattung über den Rottweiler, der zuerst ein Kind krankenhausreif gebissen und dann noch seinen neuen Besitzer attackiert hat, beschäftigt. Er meint, das Tier dürfe nicht gleich eingeschläfert werden; vielmehr müsse man herausfinden, weshalb der Hund so bösartig geworden sei. Selbst Halter von zwei Rottweilern, meint der Salzhemmendorfer, in der Biografie des Hundes könne der Schlüssel dafür gefunden werden, „ihn wieder hinzukriegen“. Außerdem solle man Rottweiler nicht verteufeln: Er habe seine richtig aufgezogene Rottweiler „zahm wie ein Lamm erlebt“, meint Albert Keppler.

Auch die Hamelnerin Bea Schünemann ist der Ansicht, dass nicht der Bad Pyrmonter Rottweiler, sondern seine Züchter und Halter schuld an dessen Verhalten seien. Selbst Besitzerin von zwei großen Hunden, hat sie die Erfahrung gemacht, dass vielen Hundebesitzern die Grundkompetenz zur Haltung der Tiere fehle. Sie ist deshalb eine Befürworterin eines Hundeführerscheins.

Aus Wangelist und aus Klein Berkel riefen gestern Susanne Walter und Gabriele Sade an: Sie halten die nächtlichen Typhonsignale bei den Gleisbauarbeiten in Emmerthal (siehe auch Seite 17) für eine Zumutung.

Darüber, dass es an der Straße zum Fischbecker Industriegebiet weder ein Sackgassen-Schild noch am Ende einen Wendeplatz gibt, ärgert sich Erhard Rippen. Der Fischbecker erinnert sich, dass zwar einst ein Wendeplatz geplant worden, dann aber nie gebaut worden sei.

Die Hamel am Fußweg hinter der Walkemühle sei in letzter Zeit total verdreckt worden, meldet Bernd Gessner aus Hameln: Pappe, Papier und anderer Unrat sei einfach in das Hamelner Gewässer geworfen worden. Solch eine Umweltverschmutzung könnte schnell gegen die dort ansässige „Freiraum“-Initiative ausgelegt werden, meint er.

Dass nicht immer nur mit Verwarnungen gegen Verkehrsrüpel auf dem Fahrrad vorgegangen wird, sondern die strenger kontrollierende Polizei auch Knöllchen verteilt, befürwortet Renate Tegtmeier-Scherfeld. Die Hamelnerin, die aus Münster stammt, weiß zu berichten, dass dort die Ordnungshüter schon länger auch mit Strafgeldern gegen Zweirad-Verkehrssünder vorgehen. In Köln sei es genauso. „Gegen Autofahrer wird bei Verstößen konsequent vorgegangen. Warum nicht schon längst auch gegen Radfahrer?“, fragt sie sich.

Günter Bruno ist als Hannoveraner viel mit dem Auto im Landkreis Hameln-Pyrmont unterwegs. Oft benutzt er auch den Dörper Pass zwischen Dörpe und Eldagsen, wo derzeit wegen Straßenschäden das Tempo auf 30 Stundenkilometer reduziert ist. Beim gemächlichen Schlagloch-Umfahren kam ihm unlängst die Idee, weshalb man das Tempo nicht gleich auf 20 reduziert, und dann die Polizei mit dem Blitzgerät auf Temposünder im Wald wartet. „Da könnte man schnell genug Geld für die Straßensanierung einnehmen,“ meint er ironisch und fügt hinzu, dass man dann auch keine Sondersteuer „Aufbau West“ einführen müsste. Denn viele Straßen im Hameln-Pyrmonter Kreisgebiet erinnerten ihn heute schon stark an Verkehrswege der ehemaligen DDR, so Günter Bruno. joa



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare