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Beatles-Nachtausgabe mit ReCartney begeistert im Lalu

Beim Tribut an die Fab Four schwelgen die Fans in Nostalgie

Von Karin Rohr

veröffentlicht am 27.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 11:41 Uhr

Beatlemania bei der „Nachtausgabe“ im Lalu: Die Band
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Hameln. Die Pilzköpfe sind da! Vom Scheitel bis zur Sohle originalgetreu gestylt, zollen sie ihren Tribut an die Fab Four: Beatlemania – mit allem Drum und Dran. Und da geht’s erstmal um die Königin: „God save the Queen“ erklingt. In England erhebt man sich dann von den Sitzen. Bei der „Nachtausgabe“ im knallvollen Lalu stehen die meisten ohnehin und lassen sich von ReCartney nur allzu gern in die Musikwelt von John, Paul, George und Ringo entführen. Die bekannteste deutsche Tribute-Band, die mit dem Beatlesmusical „She Loves You“ über vier Jahre erfolgreich durch Europa tourte, überzeugt in ihrer Cover-Show mit viel Liebe zum Detail. Klassische Beatles-Instrumente kommen zum Einsatz: der Höfner-Violinbass, die Rickenbacher-, Epiphone-, Gretsch- und Fendergitarren, aber auch das Ringo-Ludwig-Schlagzeug. Fundament für einen Sound, der trotz aller Authentizität nie zum billigen Abklatsch wird, sondern seine ganz eigene Note besitzt.

Von Beginn an Stimmung im Saal. Hits wie „Can’t Buy Me Love“, „I Feel Fine“, „All My Loving“, „A Hard Day’s Night“, „Help“, „Roll Over Beethoven“ füllen den Raum. Und die Fans gehen mit, schwelgen in Nostalgie. Denn das Publikum dieses Abends ist schon längst aus dem Teenie-Alter raus, erinnert sich aber noch zu gut, wie’s damals war. Füße wippen, Hüften kreisen, Arme gehen hoch. Jetzt noch „Get Back“, „Let it Be“, „Hey, Jude“, „Don’t Let Me Down“ – kennt man doch alles. Da sitzt (fast) jede Zeile. Die Fans singen mit, bilden einen Chor und eine große Beatles-Familie.

Rockiger wird’s, individueller: Die Jungs von ReCartney zelebrieren ihren Stil, geben sich Raum für Improvisationen und instrumentale Höhenflüge. Immer wieder aber blitzen die Beatles hervor: „Here Comes the Sun“, „Come Together“. Es geht Schlag auf Schlag. „Michelle“ war schon. Aber wo bleibt „Yesterday“? Nach der x-ten Zugabe ohne diesen Klassiker verlassen ein paar enttäuschte Fans den Saal. Doch dann kommt es, ganz zum Schluss – das ultimative Beatles-Lied. Pur. Unverschnörkelt. Nur Stimme und Gitarre: „Yesterday“ – zum Heulen schön.

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