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Festival nach britischem Vorbild / Sieben Bands sorgen in sieben Lokalen für Stimmung

Beim Pub Rock soll alles hautnah rüberkommen

Hameln. Als Anfang der 70er Jahre Rockbands in England kleine Kneipen aufsuchten, um dort in intimer Atmosphäre einen engen Kontakt zwischen Musikern und Publikum herzustellen, war eine neue Bewegung geboren: der Pub Rock. Musikalisch war er vor allem eine Rückbesinnung auf die 50er und 60er Jahre, als die Beat- und R&B-Welle eine rege landesweite Livemusik-Clubszene hervorbrachte.

veröffentlicht am 25.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Karin Rohr
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Bis heute gilt handgemachte Musik, die mit reduziertem Aufwand und ohne große Distanzen hautnah rüberkommt, als typisch für den Pub-Rock-Stil. Familiär soll es zugehen. Und genau dies wünschen sich auch die Organisatoren des ersten Hamelner Pub-Rock-Festivals am Samstag, 5. Oktober, das in sieben Kneipen über die Bühne gehen wird.

„Die Idee war, so ein Festival auch hier bei uns in bester Tradition der britischen Pub-Rock-Geschichte durchzuziehen“, erklärt Stefan Gliwitzki, Vertreter des Hafenvereins und des beteiligten Veranstaltungsschiffes Task: „Wir möchten klein anfangen und zunächst sehen, wie es läuft. Daher haben wir nicht noch mehr Kneipen hinzugenommen, obwohl großes Interesse da ist.“ Die ursprünglich fünf angedachten Lokalitäten wurden ohnehin schon auf sieben Kneipen erweitert.

Bis auf Madalina & Friends aus Hannover, die allerdings auch sonst regelmäßig in Hameln gastieren, spielen ausschließlich lokale Bands: Out Of Order, Eddy And The Smoking Pirates, GIG, The Empire Strikes Back, Proud Harry und Seven Bucks A Week.

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„Eine Ausschreibung für das Pub-Rock-Festival hat es nicht gegeben“, erklärt Gliwitzki. Stattdessen sprachen die Gastronomen ganz gezielt Bands an, von denen sie wissen, dass sie gut in diesen Pub-Rock-Rahmen passen. „Gespielt werden viele Klassiker und Party-Musik – alles nicht zu hart“, erklärt Gliwitzki. Von Country, Bluegrass und Rock über Soul und Funk bis hin zu Latin ist alles dabei. Das Besondere an dem Festival-Konzept: „Alle Bands fangen um 20.30 Uhr gleichzeitig an, spielen eine Stunde, machen dann eine halbstündige Pause, damit die Gäste die Kneipe wechseln können, und spielen danach noch einmal exakt dasselbe Programm.“

Die beteiligten „Pubs“ sind Papa Hemingway (Out Of Order), Merengue Mo (GIG), Sudhaus (Proud Harry), K 3 (The Empire Strikes Back), Castello (Madalina & Friends), Sumpfblume (Seven Bucks A Week) und Task (Eddy & The Smoking Pirates). „Alle diese Bands lassen sich darauf ein, dass es keine festen Gagenvereinbarungen gibt“, freut sich Gliwitzki über die Bereitschaft der Musiker zu diesem Pub-Rock-Experiment, das nach Meinung der Gastronomen bestimmt ein Erfolg wird. Deshalb wollen sie auch einen Teil der Einnahmen an das Hamelner Tierheim spenden. Gliwitzki: „Wenn wir 500 Leute mobilisieren, sind die Kneipen voll.“

Bändchen für das Pub-Rock-Festival am 5. Oktober gibt’s ab sofort für 10 Euro im Vorverkauf in allen beteiligten Lokalen und im Dewezet-Ticketshop, Osterstraße, Telefon 05151/200-888.

Proud Harry (li.) und The Empire Strikes Back (re.) gehören zu den sieben Bands, die beim Pub Rock Festival spielen.pr

Eddy & The Smoking Pirates spielen auf der „Task“ im Hamelner Hafen. Sechs weitere Kneipen machen bei dem Festival mit.pr



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