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Chefärzte und leitende Krankenhausmitarbeiter besuchen neue Leitstelle / Kompetente Koordination

Bei der Rettungskette ist jedes Glied wichtig

Hameln (hx). Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: ein Notfall, ein Notruf – und kompetente Hilfe kommt. Doch dass es nicht ganz einfach ist, genau dieser Selbstverständlichkeit gerecht zu werden, davon konnten sich Chefärzte und leitende Krankenhausmitarbeiter bei einem Besuch der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland, zuständig für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und die Stadt Hameln, selber überzeugen.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 03:41 Uhr

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Jürgen Bitterling, Leiter für den Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst und Polizeihauptkommissar Thomas Knaack, Leiter für den Polizeibereich, erläuterten den Fachleuten des Krankenhauses die Vorteile der gemeinsamen Leitstelle: „Allen Beteiligten sind die Abläufe bei Alarmierungen sofort und gleichzeitig transparent, Zeitverluste wegen Unklarheiten bei der Alarmierung können so ausgeschlossen werden und auch Doppel-Alarmierungen werden vermieden. Wichtig ist in jedem Fall der Zeitgewinn für die verunfallten oder in Not geratenen Personen,“ so Bitterling.

„Im Krankenhaus sind wir auf rasche und genaue Informationen angewiesen, damit wir, noch während die Rettungsarbeiten laufen, unsere Vorbereitungen für eventuell schwerst verletzte Patienten treffen können“, stellte Prof. Winfried Berner, Chefarzt der Unfallchirurgie, fest. Prof. Wolfgang Seitz, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, ist dankbar für jede gewonnene Sekunde bei Patienten, die nach Notfällen im Notarztsystem betreut werden: „Bislang war die Leitstelle auf dem Krankenhausgelände angesiedelt, da konnten wir uns hautnah vom Engagement und der Kompetenz der Mitarbeiter überzeugen. Ich bin erstaunt und auch froh darüber, dass durch technische Neuerungen jetzt sogar noch eine Qualitätssteigerung gelungen ist.“ „Um das zu realisieren, musste ich meinen Mitarbeitern einiges abverlangen“, meinte der zuständige Dezernent Gerhard von Zobeltitz. Thomas Knaack hatte seitens der Polizeiführung etwas einfachere Rahmenbedingungen. Die Zusammenlegung der Polizeileitstellen erfolgt durch die zuständige Polizeidirektion Göttingen.

Der kardiologische Chefarzt, Dr. Hubert Topp, ging besorgt auf die Situation bei einem möglichen Systemausfall ein. Gerade seine Patienten mit Herzerkrankungen würden ja einen großen Teil der Notfälle darstellen, für sie sei eine stabile und vor allem schnelle Rettungskette unverzichtbar. Und die beginnt ja mit dem Notruf. Alle Systeme seien mehrfach vorhanden, ein Ausfall würde sofort von der nächsten Ebene aufgefangen, wurde er von den Experten beruhigt.



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