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Bei der Grundsteuer B spielt Hameln in der Oberliga

veröffentlicht am 28.10.2011 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Rund 37 Millionen Euro Haushaltsdefizite aus diesem und dem vergangenen Jahr. Die finanzielle Situation der Stadt Hameln ist desolat. Um aus der Klemme zwischen zu hohen Ausgaben bei zu geringen Einnahmen rauszukommen und die Schere zwischen Soll und Haben nicht noch weiter zu öffnen, hat die Verwaltung jetzt vorgeschlagen auf Steuererhöhungen zu setzen.

Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen/Bremen hat kürzlich eine Untersuchung über die Hebesätze für die Gewerbesteuer sowie die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Flächen) und B (bebaute und bebaubare Grundstücke) in den niedersächsischen Städten und Gemeinden vorgelegt. Danach liegt Hameln mit seinen zurzeit geltenden Hebesätzen im Vergleich aller Kommunen zwar weitgehend im Mittelfeld, aber schon jetzt leicht über dem Landesdurchschnitt.

Während die Stadt bei der wenig ins Gewicht fallenden Grundsteuer A mit einem Hebesatz von 360 Prozentpunkten nur geringfügig vom Mittelwert (357) abweicht, spielt sie bei der Grundsteuer B schon in der Oberliga mit: Nur in 13,3 Prozent aller Kommunen liegt der Hebesatz über 400 Prozentpunkten – Hameln ist mit 430 dabei. Ginge es nach der Verwaltung, wären es schon nächstes Jahr 450 Prozentpunkte und damit Mehreinnahmen von jährlich 380 000 Euro. Die Politik hat gebremst und will eine Erhöhung um nur zehn Prozentpunkte – ab 2013.

Wie sich die Einnahmen über die Gewerbesteuer darstellen, sowie einen Kommentar zum Thema, lesen Sie in der Dewezet.



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