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Befreit: Das Kätzchen unter der heißen Blechhaube

veröffentlicht am 05.07.2012 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ube). Ihr Miauen war schon von Weitem zu hören. Unter dem schwarz lackierten Blech und in der Sommersonne war es unerträglich heiß. Am Morgen war das getigerte Kätzchen in den Motorraum des am Saint-Maur-Platz abgestellten Peugeot geklettert.

Seine Neugier hätte es beinahe mit dem Tod bezahlt. Gut, dass tierliebe Menschen dem kleinen Samtpfoter zu Hilfe geeilt sind.
 Um 14.15 Uhr wurden die Tierretter der Hamelner Feuerwehr gerufen. Hauptbrandmeister Bodo Kauert und seine Kollegen Ralf Dannat, Sven Hildebrandt und Christian Knoll rückten mit zwei großen roten Fahrzeugen und jeder Menge Spezialwerkzeug an. Doch so einfach ließ sich die Motorhaube nicht öffnen. Der Halter ließ sich nicht finden, eine Beschädigung wollten die Helfer nicht riskieren. Kauert bat einen Profi, sich der Sache anzunehmen. Servicetechniker Marc Busse von „Auto Mobilé“ weiß, wie man ein Auto öffnet, ohne auch nur einen Kratzer zu hinterlassen. Ruckzuck standen Fahrertür und kurz darauf auch die Haube offen.
 Christian Knoll befreite das Kätzchen, holte es ganz vorsichtig aus dem Motorraum. Das dürfte dem Stubentiger nicht ganz geheuert gewesen sein, denn er ergriff die Flucht. Sven Hildebrandt versuchte vergeblich, das Kätzchen zu fassen. Nach längerer Suche wurde es in einem Gebüsch entdeckt und abermals eingefangen.
 Eine nette Nachbarin hat sich der jungen Fundkatze angekommen. Sie sei dort in guten Händen, hieß es.



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