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Wartungsarbeiten stehen an / Schleusenbetrieb kaum beeinträchtigt

Baustelle an der Schleuse

HAMELN. Die ersten beiden, also nördlichen Schleusentore stehen sperrangelweit offen. Oben, auf der östlichen Schleusenmauer stehen rot-weiße Baken, dahinter Männer in Arbeitskleidung.

veröffentlicht am 20.02.2018 um 14:55 Uhr
aktualisiert am 20.02.2018 um 18:08 Uhr

Wasser wird aus dem Schleusengemäuer gepumpt und in die Weser abgeleitet. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Auf der zur Stadt gewandten Seite leiten Schläuche Wasser in den Fluss. Eine Inspektion steht an, wie die Hamelner Außenstelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) in Hannoversch Münden gestern auf Anfrage mitteilte.

„Der Schützbetrieb an der Ostseite der Schleuse muss zur Revision und wird deshalb ausgebaut“, sagt Ralph Schwekendiek, der stellvertretender Leiter der Hamelner des Außenstelle des WSA. Beim Schützbetrieb handele es sich um ein senkrechtstehendes Tor, das den Umlaufverschluss schließe oder öffne. Damit werde der Wasserstand in der Schleusenkammer reguliert. Die Schleusenkammer ist der Bereich, durch den die Schiffe geschleust werden.

Der Schützbetrieb befinde sich innerhalb des Schleusengemäuers. Damit dieser ausgebaut werden könne, müsse zunächst der Schützumlauf trockengelegt werden, erklärt Schwekendiek. Deshalb wurde das Wasser gestern abgepumpt und über die von außen sichtbaren Schläuche in die Weser geleitet. Im nächsten Schritt werde der Schützantrieb ausgebaut und an den Hersteller verschickt. Dort wird der Mechanismus gewartet. Die Revision findet alle zehn Jahre statt.

Der Schleusenbetrieb werde dadurch kaum beeinträchtigt. „Wir sind ja eine Doppelkammerschleuse“, sagt Schwekendiek mit Blick auf die insgesamt sechs Schleusentore. „Auch ohne die ersten beiden Tore ist die Schleusenkammer immer noch 122 Meter lang und damit groß genug, um die meisten Binnenschiffe durchzuschleusen.“ Die Revision soll zehn Wochen dauern.

Die Schleuse ist eine Schleppzugschleuse. Sie wurde zwischen Ende 1929 und und 1933 erbaut. Sie ist 225 Meter lang und 12,50 Meter breit. Damit die Schiffe die Wehre überwinden konnten, wurde 1733 eine erste Kammerschleuse errichtet. Sie wurde um 1870 durch die sogenannte „alte Schleuse“ auf dem Werder ersetzt. 1933 folgte dann die Schleppzugschleuse am Westufer.



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