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13 Jahre nach Insolvenz wird Gelände in Afferde renaturiert / Lebensraum streng geschützter Reptilien

Bauschuttdeponie wird Naturschutzgebiet

Afferde. 13 Jahre ist es her, dass das Unternehmen, dass die Bauschuttdeponie Düth am Afferder Teutberg betrieb, Insolvenz anmelden musste, die Deponie geschlossen wurde. Direkt nach der Schließung im Jahr 2001 hatte die Kreisabfallwirtschaft (KAW) beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt Hannover die Stilllegung der Deponie angezeigt.

veröffentlicht am 30.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

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Doch von einer zunächst geplanten direkten Rekultivierung des Geländes, einer Wiederherstellung des Lebensraumes für Pflanzen und Tiere, war zunächst abgesehen worden. Der Grund: Die genaue Trassenführung für die geplante Südumgehung war damals noch nicht absehbar; fest stand lediglich, dass die Bundesstraße das Areal möglicherweise durchkreuzen oder berühren könnte.

„Im Nachhinein hat sich diese Entscheidung nun als weitsichtig erwiesen“, teilte der Landkreis Hameln-Pyrmont gestern Nachmittag mit: In der Zwischenzeit hätten sich streng geschützte Reptilien auf dem Deponiegelände angesiedelt. „Die ehemalige Bauschuttdeponie hat somit einen für den Naturschutz besonderen Wert erlangt, der die hier zuständige Stadt Hameln veranlasst hat, sie in Teilen mit in ihre Konzeption für das geplante ,Naturschutzgebiet Düthberg‘ einzubeziehen“, heißt es vonseiten des Landkreises.

In einem ersten Schritt gehe es nun darum, die unterschiedlichen auf dem Gelände bestehenden Belange des Abfallrechts, Straßenbaus und des Gewässer- und Naturschutzes miteinander zu vereinbaren. Hierzu wird die KAW in Kürze ein erfahrenes Ingenieurbüro aus Hildesheim beauftragen, welches alle beteiligten Behörden an einen Tisch bringen und den weiteren Planungsablauf begleiten soll. Im Anschluss soll aus den gewonnenen Daten und Erkenntnissen eine Konzeptplanung ergehen. Einzelne Rekultivierungsmaßnahmen für die ehemalige Bauschuttdeponie werden erst dann benannt werden können.ww/red



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