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Baumschutz: Grüne gehen in die Offensive

veröffentlicht am 02.02.2010 um 11:43 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (CK). Bürgerengagement kann manchmal doch einiges bewegen. Davon ist Ursula Wehrmann jedenfalls fest überzeugt. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hamelner Rat meint damit vor allem die Anwohner der Wettorstraße, die mit ihrem Protest gegen die Fällung von Rotdornbäumen erreicht hatten, dass die verbliebenen Gewächse, zum großen teil vom Birnenglanzkäfer befallen, zumindest für die nächsten zwei Jahre stehenbleiben dürfen. Und das möchte die Politikerin zum Anlass nehmen, um erneut einen Vorstoß in Sachen Baumschutzsatzung zu machen.
 „Wir haben das schon mehrfach versucht, sind aber jedes mal jämmerlich gescheitert“, bedauert die Grüne, die ebenso wie die Anlieger des Ilphulweges, an dem gerade 100-jährige Kastanien aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden, eine neue Satzung für dringend erforderlich hält. Die bisher geltende Schutzsatzung der Stadt Hameln schützt lediglich sogenannte „stadtbildprägende“ Bäume, insgesamt rund 1000, von denen bereits 100 der Motorsäge zum Opfer gefallen sind. Sie stammt aus den 80er Jahren.



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