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Veranstalter einigt sich mit der Stadt

Baumesse kehrt zurück ins Weserbergland-Zentrum

HAMELN.. Das Unternehmen Messen & Ausstellungen Rainer Timpe GmbH (m&a) kehrt nach zweijähriger Unterbrechung mit der Messe „haus & energie“, der Hamelner Bau- und Energiemesse, wieder ins Weserbergland-Zentrum (WBZ) zurück.

veröffentlicht am 19.01.2017 um 16:57 Uhr

In diesem Jahr soll nun wieder eine Baumesse, veranstaltet von Rainer Timpe, am Rathausplatz stattfinden. Foto: Archiv
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Timpe rechnet für die Veranstaltung vom 24. bis 26. Februar mit mehr als 80 Ausstellern, die ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur im WBZ anbieten werden, sondern auch in einem 500 Quadratmeter großen Zelt vor der Halle und auf einem ebenso großen Freigelände direkt daneben.

In den vergangenen beiden Jahren hatte die m&a andere Standorte gewählt; zunächst war eine Kooperation mit dem Unternehmen Honig Baustoffe eingegangen worden, die aber trotz des Erfolges wegen der direkten Nachbarschaft des Baustoffunternehmens auf Kritik einiger seiner angestammten Aussteller gestoßen war. Im vergangenen Jahr hatte Timpe mehrere Hallen im Gundolph-Park von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben angemietet, wurde sich aber mit der Hameln Marketing und Tourismus GmbH in diesem Jahr einig, dass die „haus & energie“ wieder ins Zentrum der Stadt zurückkehren soll, wo die Bautage erstmals im Jahr 1999 veranstaltet wurden. Damit muss Timpe allerdings das am Reimerdeskamp erstmals verwirklichte Konzept, die Bau- und Energiespar-Tage mit dem Thema E-Mobilität zu verknüpfen, wieder aufgeben. „Wir kehren jetzt zu unserem ursprünglichen Konzept zurück und präsentieren mit unseren Ausstellern modernste Technik aus den Bereichen Energiesparen, Bauen, Modernisieren, Renovieren und Finanzieren“, erklärte Timpe, der diese Form der Messe seit fast 20 Jahren sowohl in Hameln als auch in durchführt.

Mit der Stadt hat die m&a nach Darstellung Timpes vereinbart, dass der Rathausplatz in der Zeit der Messe als Parkraum genutzt werden kann – gegen eine Gebühr, wie sie auch während der Zeit des letzten Weihnachtsmarktes erhoben wurde Timpe verspricht sich von dieser Regelung einen verstärkten Zulauf zu der „haus & energie“, obwohl er auch mit den Besucherzahlen auf dem Gundolf Park „sehr zufrieden“ gewesen sei, wie er betont.

In der Vergangenheit hatten Knöllchen für „Wildparker“ auf dem Rathausplatz für Ärger zwischen Timpe und der Stadt gesorgt – ebenso die Hallenmiete und die fällige städtische Sondernutzungsgebühr für Zelte vor dem Weserbergland-Zentrum.

Information

Keine Fortschritte beim WBZ-Verkauf

Am 9. Dezember 2015 hat der Rat beschlossen, das Weserbergland-Zentrum – da für die Stadt nicht rentabel – zu verkaufen. Passiert ist seitdem nichts Greifbares. Zunächst müsse geprüft werden, was zum WBZ gehört, erklärte die Verwaltung im vergangenen Jahr. Der Komplex sei nicht so leicht vom Theater, dem Bellevue-Center und dem Hotel Mercure abzugrenzen. Diese Frage ist noch immer nicht geklärt, hieß es am Donnerstag aus dem Rathaus. Die Stadt will das Gebäude ohnehin nur mit der Auflage verkaufen, dass es weiterhin als Veranstaltungshalle genutzt wird und dass die Nutzungsrechte der Stadt – etwa für Ratssitzungen – bestehen bleiben.



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