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Gilde verärgert über Vorsitzenden der Schützengemeinschaft / Keine Schuldzuweisungen

„Baum war weder beauftragt noch legitimiert“

Hameln (CK). Die Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem Hamelner Schützenfest dauern an. Nachdem Frank Borris Baum als Vorsitzender der Schützengemeinschaft der Stadt mangelnde Unterstützung vorgeworfen hatte (wir berichteten), meldet sich mit Werner Sattler jetzt der Vorsitzende der Schützengilde, neben Deutschem Schützenverein, Schützenverein Hameln und Postsportverein einer von vier beteiligten Vereinen, zu Wort.

veröffentlicht am 02.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 17:41 Uhr

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„Die Schützengilde als einer von vier beteiligten Veranstaltervereinen stellt klar, dass Frank Borris Baum nicht beauftragt oder legitimiert war, in Namen der Schützengemeinschaft in die Öffentlichkeit vorzupreschen“, moniert Sattler. Bereits im Herbst letzten Jahres habe Baum in den regelmäßig durchgeführten Planungsvorgespächen vielmehr eindeutig erklärt, er stehe für die Organisation und Durchführung des Hamelner Schützenzeltfestes 2013 nicht zur Verfügung. Sattler: „Daraufhin haben die beteiligten Vereine sondiert, was für dieses Jahr machbar ist.“ Ergebnis: Nach heutigem Stand werden die Vereine Sattlers Worten zufolge das traditionelle Schützenfestwochenende Anfang Juni in abgespeckter Form veranstalten werden. „Dazu gehören wahrscheinlich ein geselliger Abend im Lalu und eine gemeinsame Königsproklamation auf dem Finkenborn“, sagt der Gilde-Vorsitzende.

Was Baum als Sprecher der veranstaltenden Schützengemeinschaft zu der jetzigen Informationsoffensive getrieben hat, sei der Schützengilde unbegreiflich. Bei der letzten gemeinsamen Vorbesprechung hätten sich alle Beteiligten zu einer neuen Gesprächsrunde für den 19. Februar verabredet. Warum Baum diesen Termin nicht abgewartet, sondern stattdessen einen nicht abgestimmten Alleingang unternommen habe, sei ihm unerklärlich, so Sattler, der klarstellt: „Es gibt von unserer Seite aus keinerlei Schuldzuweisungen an irgendwelche Stellen.“

Baums Idee, dass entweder die Stadt selbst oder aber Stadtmanager Dennis Andres sich um das Schützenfest kümmern sollen, hatte Baum auch Kritik von der Verwaltung und der Hameln Marketing und Turismus GmbH (HMT) eingebracht. Beide seien noch gar nicht angesprochen worden, hieß es. Dazu Sattler: „Herr Baum müsste wissen, wenn ich etwas erreichen will, muss ich vorher, rechtzeitig, vertraulich und vertrauensvoll mit den richtigen Personen Gespräche führen.“ Zumal Baum selbst dem Aufsichtsrat der HMT angehöre. „Dieses öffentliche Vorpreschen mit falschen Fakten hat der Schützenfestsache einen Bärendienst erwiesen“, sagt der Gilde-Chef.

Atmosphärische Störungen? Frank Borris Baum (li.), Vorsitzender der Hamelner Schützengemeinschaft , und der Gilde-Chef Werner Sattler. Fotos: Dana



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