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Verwaltung legt modifizierte Pläne vor: Zwei statt fünf Grundstücke / Kritik aus den Reihen der Opposition

Baugebiet Breslauer Allee wird kleiner

Hameln. Weil das ehemalige und jetzt leer stehende Hausmeisterhaus der Theodor-Heuss-Schule an der Breslauer Allee nur schwer zu veräußern ist, hatte die Verwaltung der Politik die Ausweisung eines Baugebietes vorgeschlagen. Auf dem etwa 0,43 Hektar großen Areal sollten nach den Vorstellungen der Planer im Rathaus vier bis fünf weitere Häuser entstehen. Doch die Politik wollte diesen Plänen nicht folgen. Insbesondere die Grünen sprachen sich dagegen aus, da es ihrer Meinung nach in Hameln keines weiteren Baugebietes bedürfe. Auch wollten sie das Gelände als mögliche Schulhoffläche unangetastet wissen. Um aber das Hausmeisterhaus besser verkaufen zu können, sollte stattdessen nur die Straßenseite mit zwei, drei zusätzlichen Baugrundstücken ausgewiesen werden. Deshalb war die Verwaltung beauftragt worden, die Pläne entsprechend zu ändern (wir berichteten).

veröffentlicht am 15.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:21 Uhr

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Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Das ist inzwischen geschehen. Stadtbaurat Hermann Aden präsentierte jetzt der Politik die modifizierten Planungen. „Wir haben das Baugebiet auf zwei Grundstücke reduziert. Auch um das ehemalige Hausmeisterhaus vor dem Verfall zu schützen und verkaufen zu können“, erklärte der Dezernent vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung.

In den Reihen der Opposition fand diese Änderung keinen Zuspruch. FDP-Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen reagierte mit Ironie: „Dazu kann ich nur gratulieren“, sagte der Liberale, der gern ein Gebiet mit mehr Bauplätzen gesehen hätte: „Das hätte zusätzliches Geld in die Kasse gespült und wäre ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung gewesen.“ Unterstützt wurde Güsgen aus Reihen der SPD. Bettina Schulze forderte die aus CDU, Grünen und Unabhängigen bestehende Mehrheitsgruppe auf, „noch einmal in sich zu gehen“ und das Gebiet wenigstens auf drei Bauplätze auszuweiten. Vergeblich. „Wir sehen den Bedarf an Bauland für Einfamilienhäuser nicht. Außerdem gibt es in Hameln noch andere Stellen, wo gebaut werden kann“, begründete Jürgen Mackenthun (Grüne). Mit den Stimmen der Gruppe wurde schließlich den modifizierten Plänen der Verwaltung zugestimmt. Die Pläne sollen nun öffentlich ausgelegt werden.



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