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Kritik und Lob am Lesertelefon

Bauarbeiten ziehen sich hin

HAMELN-PYRMONT. Wie jeden Dienstag konnten unsere Leser am Telefon Sorgen und Nöte, Lob und Kritik loswerden. Das waren die Themen.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 18:06 Uhr

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Einige Wochen nach dem Wasserrohrbruch am Bäckerwinkel in Klein Berkel fragt sich Anwohner Harry Zabel, wie lange die Teilbaustelle vor Ort denn noch fortbestehen werde. Die Fahrbahn liege dort an einer Stelle nach wie vor offen, Baken sperrten die Baustelle ab. Durch die Fahrbahnverengung werde der Verkehrsfluss behindert. Der Schnee verschärfe das Problem, Autos drohten in angrenzende Gartenzäune zu rutschen. Elmar Günzel, der Verbandsvorsteher des zuständigen Wasserbeschaffungsverbands Klein Berkel-Ohr, teilt auf Anfrage mit, dass vorgesehen sei, die Stelle noch in dieser Woche zunächst mit Kaltasphalt provisorisch zu schließen. Die Witterung lasse den Bau der endgültigen Deckschicht derzeit nicht zu. „Die Baken haben wir vorsorglich stehen gelassen, weil die zunächst eingebrachte Mineralgemischfüllung noch einen leichten Höhenunterschied zur Straßendecke aufweist“, führt Günzel aus. Die Baken sollen noch in dieser Woche entfernt werden. Die abschließende Reparatur werde im Frühjahr erfolgen.

Annette Hergaden aus Hameln findet es „sehr bedauerlich“, dass sich in der Gemeinde Emmerthal Widerstand gegen die geplante Dokumentationsstätte am Bückeberg regt. Dass einige die Stätte verhindern wollen, an der es kritisch um die Propaganda des NS-Regimes gehen soll, welches dort die Reichserntedankfeste ausrichtete, betrübe sie. Die Menschen sollten sich an anderen Gemeinden orientieren, etwa an Bergen-Belsen, wo die Geschichte des einstigen KZs dokumentiert werde.

Friedhelm Tepe aus Tündern beklagt den Zustand der Sitzbänke Am Thie. „Wie Hulle“ sähen sie aus, sodass man nicht auf ihnen sitzen könne. Stadtsprecherin Janine Herrmann teilt dazu mit: „Wenn es dort Ablagerungen auf den Bänken gibt (Grünspan), dann ist das zu dieser Jahreszeit fast normal, da einige der Bänke unter Bäumen stehen und es durch das nasse Wetter leider vorkommen kann.“ Falls die Bänke kaputt sein sollten, erbitte die Stadt einen kurzen Hinweis. Die Bänke werden von der Stadt stets im Frühjahr kontrolliert, eventuelle Schäden behoben und Verunreinigungen beseitigt.

Inge Brockmann aus Halvestorf beklagt, dass manche Eigentümer in der Altstadt wenig auf das historische Stadtbild bedacht seien, wenn sie zulassen, dass in ihre Häuser Geschäfte einziehen, die sich nicht darum scheren, ob ihr Geschäft in die Umgebung passt. „Neonlichter und blinkende Leuchtreklamen passen nicht ins Bild“, meint Brockmann. Sie wolle aber nicht nur meckern. Der Weihnachtsmarkt gefällt mir in diesem Jahr sehr gut“, sagt sie.



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