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Wird Münsterbrücke zu den Sommerferien fertig? / Schnee und Eis verhinderten Beton- und Tauch-Arbeiten

Bauarbeiten verzögern sich erneut

Hameln. Der Winter meint es nicht gut mit Hamelns Großbaustelle über der Weser: Durchschnittstemperaturen von 0,1 Grad Celsius und 14 Tage Dauerfrost im Januar gepaart mit Schnee, Eisregen und Sturm verzögern die Erneuerungsarbeiten an der Münsterbrücke um voraussichtlich weitere sechs Wochen. Der ursprüngliche Plan, die bislang nur provisorisch mit Asphalt gefüllten Bereiche der Fahrbahn in den Osterferien fertigzustellen, um den Schulbus-Verkehr nicht zu stark zu beeinträchtigen, kann nicht eingehalten werden.

veröffentlicht am 07.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:37 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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„Die Witterungsverhältnisse waren zu schlecht, um Beton aufzutragen“, erklärt der Leiter der Hamelner Planungsabteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Markus Brockmann. Bei den Temperaturen, die im Januar und Februar herrschten, hätte der Beton einfach nicht trocknen können. In die Planungen für einen neuen Zeitplan für das Auftragen der Abschlussdecke werde nun auch Stadtmanager Dennis Andres mit einbezogen: Da für die Arbeiten erneut ein Teil der Fahrbahn gesperrt werden muss, wolle man gemeinsam einen Termin finden, der mit keiner großen Veranstaltung in Hameln kollidiere und das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen nicht stört.

„So viel“, berichtet Brockmann weiter, „steht ansonsten aber gar nicht mehr an“: An der Fußgänger-Rampe am westlichen Brückenkopf wird eine Stützwand gebaut. Zu diesem Zweck steht bereits seit einiger Zeit ein sogenanntes Bohrpfahlgerät bereit, eine riesige Baumaschine, die Passanten bereits aufgefallen sein dürfte. „Die Maschine war kurzfristig wieder von der Baustelle verschwunden, weil die Firma noch einen anderen Auftrag hat“, berichtet der Leiter der Straßenbaubehörde. Das schwere Gerät kehrt aller Voraussicht nach aber heute nach Hameln zurück und die Arbeiten können beginnen – sofern das Wetter hält.

Außerdem müssen die Fundamente der Behelfsbrücke, die bereits im November demontiert wurden, noch aus der Weser geholt werden. „Hierfür rückt eine Spezialfirma mit Tauchern an, die Unterwasser-Arbeiten mit Schneidbrennern durchführen“, sagt Brockmann. Da auch diese jedoch nicht bei jedem Wetter und bei jeder Strömung arbeiten können, steht der Termin für die Abbauarbeiten auch hier noch nicht fest. „Insgesamt“, so Brockmanns vorsichtige Einschätzung, „peilen wir die Sommerferien als Wunsch-Endtermin an.“ Und etwas Positives kann der Leiter der Straßenbaubehörde auch noch aus der Verzögerung ziehen: In der wirtschaftlich wichtigen Woche vor Ostern steht erst mal keine Teilsperrung der Brücke an. Der Verkehr kann in gewohntem Umfang rollen – und der Einzelhandel aufatmen.



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