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Pyrmonter Straße: Lange Wartezeiten im Berufsverkehr / Sind das die ersten Verzögerungen?

Bau- und Staustelle – noch arbeitet keiner

Hameln. Noch sind einige Berufstätige im Kurzurlaub, sie nutzen die sogenannten Brückentage. Diejenigen, die arbeiten und täglich über die Pyrmonter Straße zu ihren Arbeitsstellen fahren, müssen nicht nur auf den Hamelner Weserbrücken mehrere unfreiwillige Stopps einlegen – dort staut sich der Fahrzeugverkehr. Die neu eingerichtete Baustelle auf der Hamelner Einfallstraße sorgt zu Hauptverkehrszeiten für lange Fahrzeugschlangen.

veröffentlicht am 30.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Am Montagabend stauten sich Autos vom Ostertorwall in Höhe der Bürenstraße über die alte Weserbrücke bis zum Engpass an der Baustelle. Morgens sollen die Fahrzeuge bis hinter Fort Luise gestanden haben. Doch Bauarbeiter, die ihrer Arbeit nachgehen, haben die teilweise gefrusteten Autofahrer bis gestern Mittag noch keine gesehen. Bis in den September hinein soll hier gebuddelt werden. Sind das die ersten Verzögerungen? Die Stadt Hameln sieht das nicht so. „Man kann nicht erwarten, dass, wenn eine Absperrung errichtet wurde, fünf Minuten später die bauausführende Firma da ist und anfängt, die Kanäle zu machen. So passend wird man das nicht hinkriegen. Das ist nicht punkt- und minutengenau taktbar“, weist Stadtpressesprecher Thomas Wahmes Planungsfehler der Stadt zurück, versteht aber den „negativ aufkommenden Eindruck“.

Einfluss auf die Dauer der Baumaßnahmen soll es dadurch nicht geben. Im Gegenteil will die Stadt die Arbeiten eher abschließen. „Wir versuchen, die Bauzeit der Kanalarbeiten, die wir bis zum 16. Juni angegeben haben, zu unterschreiten“, sagt der Pressesprecher. Der Termin sei nur eine grobe Zielmarke, mit einem einkalkulierten Puffer für unvorhersehbare „Überraschungen“, wie Wahmes anmerkt. Jedoch sei das „Berstlining“-Verfahren, bei dem ohne das Ausheben von Gräben neue Rohre in die alte Abwasserleitung eingezogen werden, auch nicht so einfach, wie es klingt, meint der Sprecher. „Das ist trotzdem komplex und aufwendig. Man darf nicht vergessen, dass auch Hausanschlüsse erneuert werden. Eventuell kann man vor den weiteren Arbeiten mal wieder eine Fahrspur freigeben“, so Wahmes.

Die vom Sprecher genannten „weiteren Arbeiten“ beginnen in der zweiten Junihälfte. Dann sollen Bushaltestellen und Parkbuchten am Rande der Straße erneuert werden, um startklar für die Ende Juli beginnenden Asphaltierungsarbeiten der kompletten Pyrmonter Straße zu sein, die bis Mitte September dauern sollen. Das erscheint vielen als eine lange Zeitspanne, gerade beim Einsatz moderner Maschinen. „Das Ganze ist zunächst nur eine Vorankündigung, damit Verkehrsteilnehmer wissen sollen, was auf sie zukommt. Sie sollen frühzeitig informiert werden. Doch der genaue Bauzeitenplan für die Asphaltierungsarbeiten steht noch gar nicht fest. Darüber wird noch zu sprechen sein, auch mit der ausführenden Firma“, sagt der Pressesprecher.

In der Verwaltung würde man alle Optionen prüfen, die Bauzeit zu verkürzen. Auch hier seien die Arbeiten sehr vielschichtig, einige Teilstrecken der Straße müssen dreimal asphaltiert werden, heißt es aus dem Rathaus. „Letztlich wird man nicht jeden Stau verhindern können. Die Straße ist eine Verbindungsachse, eine Strecke mit überörtlicher Bedeutung, die sich nicht meiden lässt. Wenn auf so einer Straße zwei Fahrspuren gesperrt werden, ist es naheliegend, dass das nicht ohne Folgen bleibt“, bemerkt der Pressesprecher. Doch aus Erfahrung wisse er, dass viele Autofahrer flexibel seien und sich ihre Umleitungsstrecke suchen würden. So würde sich schon in Kürze die Staulänge verringern.

Nur im Schneckentempo fahren die Fahrzeuge im Berufsverkehr durch die Baustelle auf der Pyrmonter Straße. Die Folge sind lange Rückstaus. Wal



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