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Verwaltung beantwortet Fragenkatalog der Mehrheitsgruppe

Basbergstraße soll Messgerät für Geschwindigkeit bekommen

Hameln (HW). Die Lärmbelästigung im Bereich der Tangente Basbergstraße – Fahlte – Reimerdeskamp beschäftigt seit langem Anwohner und Politik gleichermaßen. Zur Lärmminderung ist bereits in der Basbergstraße ein Tempolimit in den Nachtstunden, und zwar von 22 bis 6 Uhr, eingeführt worden, zudem wurde in einem Teilbereich die Fahrbahn saniert.

veröffentlicht am 22.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 23:41 Uhr

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Die aus CDU, Grünen und Unabhängigem bestehende Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat will nun wissen, welche Auswirkungen die getroffenen Maßnahmen bislang erzielt haben und hat im Januar einen entsprechenden Fragenkatalog ins Rathaus geschickt, den die Verwaltung jetzt beantwortet hat. Eine qualifizierte Aussage über eine Lärmreduzierung allerdings kann die Stadt nicht geben. Begründung: Dies sei nur auf Grundlage von Messungen vorher und nachher möglich, die es jedoch nicht gegeben habe. Und nun seien sie entbehrlich, zumal dafür ein Ingenieurbüro beauftragt werden müsse, was wiederum nicht vorhandene Haushaltsmittel beanspruche. „Es ist jedoch allgemein bekannt, dass, wenn die den erhöhten Lärm erzeugenden Störfaktoren beseitigt sind, so wie es durch die neue Decke geschehen ist, sich ein niedrigeres Geräuschniveau einstellt“, heißt es wörtlich in der Antwort.

Die Gruppe hat auch interessiert, wieso trotz Sanierung störende Geräusche durch Kanaldeckel auftreten und fragt nach einem Anspruch auf vertragliche Nachbesserungen. Ein Baumangel liege jedoch nicht vor, versichert die Verwaltung, nicht mehr voll funktionsfähige Kunststoffringe unter den Kanaldeckeln würden jedoch bei Reinigungsarbeiten automatisch ausgetauscht. Grundsätzlich allerdings seien die getroffenen Maßnahmen bislang ohne erkennbaren Einfluss auf die Verkehrsbelastung geblieben. Erst am 1. Dezember des vergangenen Jahres seien auf der Basbergstraße Verkehrszählungen mittels Zählplatten veranlasst worden, die die zuvor festgestellte Anzahl an Fahrzeugen bestätigt habe. Der Lkw-Anteil schwanke zwischen 2,8 und 3,6 Prozent und liege damit unter dem für die durch Hameln führenden Bundesstraßen ermittelten Satz von etwa fünf Prozent. Auch das Tempolimit in den Nachtstunden zeige Wirkung.

Ferner wollen CDU, Grüne und Unabhängiger wissen, inwieweit eine Geschwindigkeitsmessanlage wirtschaftlich sei. Und die soll kommen, wie Ralf Wilde, Fachbereichsleiter Umwelt und technische Dienste im Hamelner Rathaus, ankündigt. Für die Anschaffung eines entsprechenden Gerätes, das dem Fahrzeugführer das gerade gefahrene Tempo anzeigt, seien bereits entsprechende Haushaltsmittel beantragt. „Derartige Anlagen haben einen verkehrserzieherischen Effekt und sind für relativ wenig Geld zu haben“, meint Wilde.

Das Thema Basbergstraße wird heute auch den Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz beschäftigen. Das Gremium tagt ab 16 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Rathauses.



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