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Da bleibt kein Auge trocken

Bands trotzen Dauerregen bei Hafenfest

HAMELN. Bewaffnet mit Regenschirm, Friesennerz und dickem Fell trotzen rund 700 Besucher dem Regen beim Hafenfest. Musiker und Publikum kamen bereits zum zehnten Mal zusammen und feierten. Leo Miner und Band waren dabei, Konnected und Dischermans Band. Auch Nick March war gekommen. Eines der Highlights waren Green Room.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 18:48 Uhr
aktualisiert am 13.08.2017 um 19:26 Uhr

Seit Ewigkeiten gute Freunde des Hafenvereins und schon letztes Jahr dabei: Leo Miner und Band auf der schwimmenden Bühne der Task. Foto: km
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Katharina Mork Reporterin
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„We don’t give a crap about the rain“ – das ist nicht nur eine ziemlich coole Kampfansage an den verregneten Samstag, sondern auch das Motto des zehnten Hafenfestes in Hameln. Den Worten von Blues‘ n‘ Folk-Lokalheld Leo Miner macht das Publikum alle Ehre. Bewaffnet mit Regenschirm, Friesennerz und dickem Fell lassen sich rund 700 Besucher Fish n’ Chips, Kuchen und Currywurst-Pommes schmecken. Neben norddeutscher Gelassenheit in Sachen Wetter stand das musikgeladene Jubiläum ganz unter dem Stern der Freundschaft. Nebst Hafen-Urgestein Leo Miner gehörten Stefan Wünnemann und seine Bandkollegen von „Konnected“ und „Dischermans Band“ zum diesjährigen Line-Up. Als Überraschungsgast schneite Kuschelrocker Nick March herein, der einen Teil seiner musikalischen Anfänge auf dem urigen Hausboot gemacht hat. Der Hafenverein stellt für ihn einen besonderen Teil seiner Karriere dar.

Die größten Glückspilze des Abends sind mit Sicherheit „Seven Bucks a Week“, denn als die Country-Musiker angestiefelt kommen, um die Bühne zu erklimmen, geht das unerwünschte Nass von oben zwar erst in einen fiesen Nieselregen über, der auch die letzte trocken gebliebene Ritze erreicht, doch dann bricht die Sonne am Abend doch noch durch die Wolken und trocknet für wenige Stunden die klitschnassen Kleider der Besucher. Dass zu keiner Zeit eine musikalische Flaute aufkommt, dafür sorgen „White Coffee“. Das atmosphärische Duo covert mit sanften Klängen bekannte Songs, unter anderem von Blues-Legende Amy Winehouse, die in warholschem Stil an der Außenseite der „Task“ verewigt wurde.

Das schwimmende Vereinsheim dient – anders als in den vergangenen Jahren – als Bühne. Dafür musste das Schiff einen Tag zuvor mühsam von seinem Ursprungsanleger abgewendet werden. Dank der vielen Helfer hat das Team des Hafenvereins auch diese Schwierigkeit gemeistert – und das unter ähnlichen Wetterbedingungen wie am Samstag.

Gesammelte Nässe im Sturzbach vom Dach... Foto: km

Die letzte Band, die beim zehnten Hafenfest auftritt, rüttelt die Besucher noch mal wach und vertreibt die Kälte aus den Knochen. Die Rock-Cover-Band Green Room stellt an diesem Abend sicherlich eines der Highlights dar. Sarah Seidel kreischt mit kraftvoller Stimme, die ein wenig an die Rockröhre von Sandra Nasic – Frontsängerin von Guano Apes – erinnert, quer über den Hafen. In typischer Hafenfest-Manier wird noch lange nach Verebben der letzten Töne zusammen getrunken und gelacht. Nicht nur des Wetters wegen bleibt auf dem zehnten Hafenfest am Samstag kein Auge trocken.



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