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Prüfung an der Ohsener Straße dauert an

Bald freie Fahrt für Radler?

HAMELN. Schon im Winter hatte Rolf Meyer darauf hingewiesen: Der Radweg an der Ohsener Straße hört stadtauswärts gleich nach der Hamelbrücke auf und führt direkt vor der Kurve über die Straße, wo sich der Radweg fortsetzt. Auf dem Weg zum Baumarkt müsse er also zweimal die Straße queren. Was hat sich seitdem getan?

Autor

Michael Zimmermann Volontär zur Autorenseite

Die Stadt Hameln versicherte damals auf Anfrage, dass das Gefahrenpotenzial im Rathaus durchaus erkannt worden sei, auch wenn die Straßenverkehrsordnung grundsätzlich auch für Radfahrer die Straße vorsehe. Da an der betreffenden Stelle ein hohes Lkw-Aufkommen herrsche, sollten Radfahrer dort nicht auf der Straße fahren müssen.

Ein Planungsbüro überprüfe alle Radwege in der Stadt, teilte eine Sprecherin im Januar mit. Sobald alle notwendigen Genehmigungsverfahren abgeschlossen seien, könne das Schild, das derzeit einen Fußweg auszeichnet, ergänzt werden. Dann dürften dort auch Radler weiterfahren. Bis es soweit ist, so die Sprecherin, müssten diese aber hinter der Brücke weiter die Straße queren.

Was denn daraus geworden sei, wollte Meyer nun wissen, schließlich seien ja nun schon drei Monate vergangen, ohne dass sich etwas getan hätte. Er wundere sich, „ob das mit der Planung denn so passt“, sagt er. Wenn die Stelle dort anerkanntermaßen eine Gefahrenstelle sei, sollte dann nicht schnell gehandelt werden? Wenigstens eine provisorische Ergänzung des Fußweg-Schildes durch ein „Radfahrer frei“ sollte doch möglich sein, sagt Meyer, immerhin beginne jetzt doch die Radsaison. Im Zweifel, so sein Angebot, würde er das Schild sogar selbst anbringen, da könne die Stadt sogar noch sparen.

Planungsbüro in
der finalen Phase

„Das Planungsbüro ist so langsam in der finalen Phase und wird sein Konzept vorstellen“, sagt die Stadtsprecherin. Danach werde es eine Sammelanordnung geben und diese sei sehr umfangreich: Zuständig dafür seien nämlich mehrere Abteilungen. Die Verkehrsplanung, die – wie der Name schon sagt – mit der Planung beschäftigt ist, das Ordnungsamt, das die Planungen prüft und Änderungen anordnet und schließlich der Bauhof, der mit der Ausführung beauftragt wird. „Alle Stellen, die vom Planungsbüro erfasst und deren Meinung nach abgeändert werden sollten, gehen bei uns zur Prüfung ins Haus, dann wird angeordnet und ausgeführt.“

Einen zeitlichen Rahmen dafür könne die Stadt derzeit allerdings noch nicht nennen. Die Kollegen hätten regelmäßige Besprechungen, es sei auch schon darüber nachgedacht worden, eben jene Stelle an der Ohsener Straße vorzuziehen.

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