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Hameln rüstet zur 307. Grenzbeziehung / Marsch führt über Holtensen nach Wehrbergen

Bald erschallt wieder der Ruf „Allet use!“

Hameln (CK). Immer am letzten Wochenende im September das gleiche Bild: Hamelns Männer (und seit 1993 übrigens auch Frauen!) rüsten zum traditionellen Marsch entlang der Stadtgrenzen, und von überall her erschallt der wohlbekannte Ruf „Allet use!“ Vier verschiedene Routen gibt es, in diesem Jahr steht die Strecke an, die über Holtensen nach Wehrbergen führt und rund 16 Kilometer lang ist.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

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Bereits am Vorabend wird traditionell die Hamelner Grenzbeziehung eingeläutet, in diesem Jahr erstmals mit einer vom Türmer begleiteten Führung durch die Altstadt. Treffpunkt (zunächst zum kurzen geselligen Beisammensein) ist am Freitag, 28. September, um 19 Uhr im Hotel „Zur Börse“, los geht’s von dort aus durch die Altstadt um 20 Uhr.

Der Samstag gehört vor allem den Frühaufstehern: Pünktlich um acht Uhr wird dann die nunmehr 307. Hamelner Grenzbeziehung eröffnet, Präsident Horst Tönebön begrüßt von der Hochzeitshaus-Terrasse die Mitmarschierer. Von hier aus führt der Weg zu den Klängen des Hemmendorfer Musikcorps und der Feuerwehrkapelle Bisperode in einem ersten Teilabschnitt über Osterstraße, Emmernstraße, Wettorstraße, Feuergraben (kleine Brücke am Arbeitsamt), Gartenstraße, Süntelstraße, Ilphulweg, Fahlte, Thibautstraße, Rüdigerstraße, Wilhelm-Raabe-/Fallerslebenstraße und Holtenser Landstraße bis zur Holtenser Warte. Um 9.15 Uhr gibt es ein erstes Frühstück „In den Gründen“, vorbereitet von der Bäcker-Innung (Wilhelm-Hauke Bente und Thomas Wegener), danach geht es weiter über Burghardtsweg Richtung Wehl und über die unteren sieben Berge.

Marschieren macht bekanntlich hungrig und durstig, deshalb wartet auf die Wanderer um elf Uhr ein zweites Frühstück unterhalb des Klagesberges, bevor es frisch gestärkt weitergeht über Ützenburg, Steinkuhlenfeld, Wehrberger Feldmark, Holzweg und Wehrbergen bis zur Wehrberger Warte. Hier findet um 13 Uhr auch die Mittagsrast statt, bei der eine Erbsensuppe gereicht wird. Bei dieser großen Pause nutzen die Wanderer in jedem Jahr die Gelegenheit, Bekannte zu treffen und sich zwanglos zu unterhalten.

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Gegen 15 Uhr jedoch macht der Vorstand dieser Geselligkeit ein Ende, denn dann geht es auf den Rückweg. Folgende Strecke ist dafür vorgesehen: B 83, Ziesenisstraße, Lortzingweg, Fontanestraße, Chamissostraße, Schlachthofstraße, Erichstraße, Neuetorstraße und Ritterstraße bis zum Endpunkt Pferdemarkt, wo gegen 16.15 Uhr mit dem Eintreffen der Heimkehrer der Abschluss der diesjährigen Grenzbeziehung auf der Hochzeitshaus-Terrasse gefeiert wird.

Weitere historische Fotos aus der Geschichte der Hamelner Grenzbeziehung unter www. dewezet.de.

Damals durchaus noch üblich: Männer, Frauen und Kinder haben sich in der Altstadt zur Grenzbeziehung des Jahres 1931 versammelt.

Heute vermutlich undenkbar: Fackelzug am Vorabend der Grenzbeziehung 1974 (l.), 1980 weihen der damalige Oberbürgermeister Dr. Walter-Dieter Kock und Präsident Felix Bongard die neue Fahne ein.



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