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Zwischengebäude des Schiller-Gymnasiums wird abgerissen / Durchgänge auf allen Etagen geplant

Bagger für mehr Barrierefreiheit

Hameln. Während die Schüler ihre freie Zeit genießen, geht es rund am Schiller-Gymnasium. Mit Greifbaggern wird derzeit das alte Zwischengebäude abgerissen. Es handelt sich nur noch um den Rohbau, die Vorarbeiten sind schon erledigt. Seit Beginn der Osterferien seien die Bauarbeiter mit dem Abriss des „Treppenhauses 6“ beschäftigt, heißt es aus der Verwaltung. Dabei wurde zunächst alles aus dem Gebäude entfernt. Viele Materialien mussten speziell sortiert werden – Holz, Metall, frühere Klebstoffe und Dämmstoffe. Übrig blieb der Rohbau aus reinem Stein, Beton und Stahl. Derart ausgehöhlt und entkernt, darf nun der Bagger ansetzen. Der Abbruch soll noch bis zum Ende der Osterferien andauern. Dann gibt es eine Verschnaufpause: Bis zu den Sommerferien laufen nur vorbereitende Arbeiten, heißt es – aber nicht vor Ort. Der Bau des Ersatzgebäudes soll erst im Juni starten, „sobald die frischgebackenen Abiturienten die Schule verlassen“. Zum Ende der Sommerferien werde man den neuen Bau als hohlen Körper bereits wahrnehmen können. Dann folgt der Innenausbau – die Verwaltung geht davon aus, dass der Bereich im Herbst in Betrieb genommen werden kann. Der Umbau sei nötig geworden, da das alte Gebäude schon in die Jahre gekommen sei. Es habe „bauliche Mängel“ gehabt und sei energetisch nicht auf dem heutigen Stand gewesen – so die Begründung. Doch es geht bei dem Umbau noch um etwas anderes, nämlich um sogenannte funktionale Mängel. Damit ist Folgendes gemeint: Vom Gebäudebereich T5 zum Gebäudebereich T7 habe man nur auf Erdgeschoss-Ebene wechseln können – das sei sowohl für Schüler im Rollstuhl ein Problem gewesen, zudem aber auch generell unpraktisch. Zudem hätte das Dach des alten Gebäudes abgerissen werden müssen, heißt es.

veröffentlicht am 08.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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Doch musste es wirklich ein Neubau sein? Wäre eine Sanierung nicht kostengünstiger gewesen? Das Gebäude des Schiller-Gymnasiums sei bereits vor etwa 15 Jahren saniert worden, teilt die Verwaltung mit. „Eine erneute Sanierung wäre sehr viel aufwendiger gewesen.“ Der Neubau sei daher „wesentlich sinnvoller“. Durch den Neubau werden die alten Hauptgebäude miteinander verbunden, es wird in jeder Etage Flure geben, durch die man in die verschiedene Bereiche gelange. Dies sei unter dem Aspekt Barrierefreiheit und Inklusion sehr wichtig. Und noch einen Pluspunkt für den Neubau listet die Verwaltung auf: Da sich im neuen Gebäude eine Etage mehr befinden werde, könne zusätzliche Fläche gewonnen werden. Das komme dem gesamten Schulablauf zugute.red

Am Schiller-Gymnasium werden die Osterferien genutzt, um das alte Zwischengebäude abzureißen. Dana



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