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Schweres Gerät im Einsatz am Schulzentrum Nord

Bagger auf dem Pausenhof

HAMELN. Der gewohnte Eingang für Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) ist nicht mehr da, einige Klassenräume sind in Container verlegt worden,und direkt vor den Fenstern der Klassenräume machen sich Bagger zu schaffen. Mit dem Schulstart nach den Ferien haben sich für Schüler von AEG und Integrierter Gesamtschule (IGS) einige Veränderungen ergeben.

veröffentlicht am 14.08.2017 um 16:41 Uhr
aktualisiert am 14.08.2017 um 18:40 Uhr

Mit Baggern wird die Grube für den Neubau ausgehoben. Das neue Gebäude verbindet künftig Integrierte Gesamtschule (hinten) mit Albert-Einstein-Gymnasium. Foto: wal
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Das Gymnasium betreten sie nun auf der gegenüberliegende Gebäudeseite; der sogenannte „Block B“ der IGS steht für lange Zeit nicht zur Verfügung. Hier werden zurzeit Schadstoffe aus dem Gebäude entfernt, danach wird kernsaniert. Auf dem Schulhof stehen Bagger. Für den anstehenden ergänzenden Neubau am Schulzentrum Nord wird gerade die Baugrube ausgehoben. Die AEG-Pausenhalle hat inzwischen eine neue Decke bekommen: Sie sorgt laut Schulleiter Christian Schmidt für einen „angenehm reduzierten Geräuschpegel“.

Schüler und Lehrer verbringen noch für mindestens drei weitere Jahre auf einer Baustelle, Hamelns größtem städtischen Bauprojekt derzeit. Ende 2020, so rechnen die städtischen Planer, wird das Schulzentrum fertig sein. Bis dahin geht es Schritt für Schritt. Ein „Meilenstein“ für das Projekt steht am Dienstag, 12. September, an. Dann will die Stadt Hameln als Bauträger um 15 Uhr feierlich den Grundstein des Neubaus legen. Aktuell läuft alles nach Plan, heißt es von offizieller Seite. „Wir sind fristgerecht mit allen Arbeiten zum Schulbeginn fertig geworden“, sagt Stadtbaurat Hermann Aden. „So weit im Budget“ lägen auch die Finanzplanungen.

Die Politik hatte sich für die Ausschreibung in Einzelgewerken ausgesprochen statt einem Generalunternehmer die Gesamtverantwortung für den Schulbau zu übertragen. Die nächsten Ausschreibungen kommen laut Stadtverwaltung zum Ende des Jahres. Dann dürfte es auch für das heimische Handwerk wieder interessant werden. Es werden Fachleute für Fassadenarbeiten gesucht; Anfang kommenden Jahres Elektro-, Heizungs- und Sanitärarbeiten ausgeschrieben. Danach kommen die Dachdecker zum Zug.

Der ehemalige Haupteingang des Albert-Einstein-Gymnasiums ist dicht. Hier grenzt später der Neubau des Schulzentrums an. Foto: wal
Information

So geht’s in diesem Jahr weiter

Im Herbst 2017 soll laut Projektleiter Jürgen Giesecke-Michelmann die Schadstoffsanierung im Block B der Integrierten Gesamtschule beendet sein. Dann beginnt hier der Abbruch: Das Teilgebäude wird komplett entkernt. Es wird lediglich ein Skelett aus Stahlbeton übrig bleiben. Dies soll noch in diesem Jahr geschehen.

Der Rohbau des Neubaus, der künftig IGS und AEG verbindet, wird nach und nach größer, im kommenden Frühjahr ist geplant, dass der Rohbau fertiggestellt ist. Wenn die derzeit laufenden Tiefbauarbeiten für den Neubau abgeschlossen sind, machen sich die Arbeiter an die sogenannten Gründungsarbeiten. Das heißt: Bevor die erste Betonplatte gegossen wird, müssen Kanäle in die Erde. ll



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