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Geschäftsbetrieb läuft weiter

Autohaus Sörensen stellt Insolvenzantrag

HAMELN. Die Sörensen GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht in Hameln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

veröffentlicht am 03.04.2018 um 15:10 Uhr

Anfang April berichtete die Dewezet darüber, dass das Autohaus Sörensen einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Foto: Dana/Archiv
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Das Autohaus, das an der Wehrberger Straße angesiedelt ist, sei aufgrund des „anhaltend hohen Wettbewerbsdrucks in der Branche“ in finanzielle Schieflage geraten. Das teilt Insolvenzverwalter Dr. Christian Willmer aus Hannover mit.

In einer ersten Stellungnahme erklärte Willmer, dass der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden kann. Löhne und Gehälter seien bis Ende Mai 2018 über das Insolvenzgeld abgesichert. Insgesamt 40 Mitarbeiter und sechs Auszubildende seien von dem Insolvenzverfahren betroffen. Kunden des Unternehmens können aber weiterhin die Serviceleistungen in Anspruch nehmen, heißt es.

„Nach einer ersten Bestandsaufnahme ist festzuhalten, dass der Geschäftsbetrieb bei Sörensen bis auf Weiteres aufrechterhalten werden kann“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Er habe die Arbeit im Unternehmen bereits aufgenommen und die Mitarbeiter über die nächsten Schritte des Verfahrens informiert. „Alle Reparaturen oder wichtige Services, wie die jahreszeitlich anstehenden Reifenwechsel, werden weiter ohne Einschränkungen durchgeführt. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir sorgsam prüfen, welche Zukunftsperspektiven bestehen“, sagt Willmer.

Das Autohaus, das 1936 in Schleswig gegründet wurde und seit 1991 am Standort Hameln aktiv ist, firmiert seit Anfang dieses Jahres bereits als „Mehrmarkenwelt“. Die zuvor bei Sörensen an der Wehrberger Straße ansässige Werksvertretung des Stuttgarter Autoherstellers Mercedes-Benz hatte Inhaber Ralf Sörensen zum Jahresende aufgegeben. Seither bietet die Sörensen GmbH neben Neu- und Gebrauchtwagen unterschiedlicher Marken als freie Werkstatt für Pkw und Nutzfahrzeuge auch sämtliche Service- und Reparaturleistungen an. Begründet hatte die Unternehmensführung den Schritt zur Umfirmierung gegenüber unserer Zeitung im Januar damit, dass man künftig auch breitere Kundenschichten ansprechen wolle statt sich an vorgegebene Standards eines bestimmten Herstellers zu binden.



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