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Lesertelefon: Ärger über lautes Pflasterfest und gefährliche Kanalläufe

Autofahrer ignorieren Stoppschild

HAMELN. Auf der L 432 zwischen Groß Berkel und Ohr ist Tempo 100 erlaubt. Wer mit dem Auto aus der Berkeler Straße kommt, muss zunächst am Stoppschild halten, bevor er auf die Landesstraße fährt. Werner Sindermann aus Brockensen beobachtet allerdings häufig, dass sich viele Autofahrer nicht daran hielten.

veröffentlicht am 29.08.2017 um 18:39 Uhr

Das Stoppschild an der Berkeler Straße wird von vielen Autofahrern ignoriert. Foto: FN
Michael Zimmermann

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Damit brächten sie sich und andere in Gefahr, die kaum noch rechtzeitig abbremsen könnten Sindermann wünscht sich, dass das Stoppschild noch einmal stärker hervorgehoben oder an der Stelle häufiger kontrolliert wird. Gerade morgens und am frühen Nachmittag, also wenn Eltern ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen, sei das Problem verstärkt zu beobachten. Vielleicht sollte auch die Schule das Thema noch einmal ansprechen. Die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erklärt auf Anfrage, dass das Thema in der regelmäßig stattfindenden Verkehrsbesprechung von Polizei, Straßenbaubehörde und Verkehrsbehörde aufgegriffen werden könnte. Eine Kontrolle der Einhaltung des Stoppschildes müsste durch die Polizei durchgeführt werden, heißt es weiter.

Über ein anderes Verkehrshindernis ärgert sich Peter Schaper aus Klein Berkel: An zwei Kanaleinläufen an der Worth seien keine Teerkanten – ein gefährliches Hindernis, an dem vor allem Radfahrer stürzen könnten. Er habe bereits beim Bauhof angerufen, damit die Stellen entschärft werden, sagt Schaper. Passiert sei jedoch nichts. Für die Schachtdeckel seien die Abwasserbetriebe Weserbergland zuständig, erklärt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Er habe die Anfrage dorthin weitergegeben und die Zusage erhalten, dass bereits am gestrigen Nachmittag die Stellen abgedichtet werden sollen.

Das Hamelner Pflasterfest feierte am vergangenen Wochenende seine erfolgreiche fünfte Auflage. Nicht jeder konnte allerdings die uneingeschränkte Begeisterung der Veranstalter teilen. Vor allem der Lärm, der von den Bühnen ausging, macht Fritz Riedel sorgen. Wer am Wochenende durch die Altstadt ging, habe der Schallschädigung kaum aus dem Weg gehen können. Direkt vor den Bühnen sei die Lautstärke für das Gehör eine Gefahr gewesen. „Diejenigen, die dort gespielt haben, haben wahrscheinlich selbst einen Hörfehler, Ohrenstöpsel drin oder einen Vertrag mit einem Hörgerätehersteller“, vermutet er sarkastisch. Er wundert sich, dass sich bisher außer ihm noch keiner öffentlich daran gestört habe. Auch mit geringerer Lautstärke würde seiner Meinung nach die Musik noch genauso gut klingen.

Im Münderaner Kurpark fand am vergangenen Sonntag ein „Gottesdienst für Mensch und Tier“ statt (wir berichteten). Rainer Hinzmann hat dies besonders gefreut. Tiere sollten als lebenswerte Geschöpfe geachtet und nicht getötet werden, findet er.



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